Der Leitrohr-Thread

      Der Leitrohr-Thread

      Hallo zusammen,

      ich wollte mal hören, welche Fernrohre Ihr so als Leitrohr benutzt. Habe gerade gelesen, dass ein Newton nicht so geeignet ist. Hatte mit dem 150/750 nur mäßigen Erfolg.
      Was schlagt Ihr so für ein Leitrohr vor?

      Gruß Willi15

      Re: Leitrohr

      Hallo,

      für Autogiude kann man ziemlich kurze Brennweite nehmen, da aktuelle Programme auch Sternabweichen im Subpixel Bereich erkennen. Ich führe meinen 200/1000 Newton mit einem 80/400er Refraktor (Hat mich glaube so 80€ gekostet) und der ALCCD5 nach. Das Leitrohr ist mit normalen Rohrschellen (mehr oder weniger :D ) fest auf meinen Newton montiert. Durch die geringe Brennweite und der hohen Lichtstärke von f/5 finde ich eigentlich bei 0.8-1.5s Belichtungszeit eigentlich immer einen passenden Leitstern!

      Im Astrotreff war vor ein paar Monaten auch mal ein Thema, wo jemand seinen 200/1000 (?) Newton mit einem 200mm Objektiv nachgeführt hat. Hab auch schon davon gelesen, dass manche einfach den 8x50 Sucher dafür verwendet haben. Der hat, wenn ich mich nicht irre eine Brennweite von ca 200mm.

      Viele Grüße und klaren Himmel,
      Marcus

      Re: Leitrohr

      Hallo,

      Also am liebsten verwende ich da mein LX10, wenn ich mit dem 8“Foto-Newton oder mit dem 80/400 Ref. Fotografiere.
      Wenn ich mit dem LX10 Fotografiere, meist mit Reducer f/6.3 dann verwende ich den 102/1300 Mak zum Guiden.
      Das kommt aber selten vor.
      Bei der CGEM bin ich mir noch nicht ganz sicher, hatte zuerst den Mak verwendet, das letzte mal den 80/400 Ref.,
      mit dem es besser lief. Weitere Test stehen noch an. :!:

      Gruß Stefan

      Re: Leitrohr

      Hallo Marcus,

      nur 400mm! Das ist interessant. benutzt Du noch eine Barlow - oder nur die 400mm?

      Mal sehen, das die anderen noch schreiben, bin schon gespannt.

      Gruß Willi15

      Edit: Stefan also auch, teilweise mit nur 400mm!

      Re: Leitrohr

      "fehlfarbe" schrieb:

      Tach,

      ja die 400mm reichen dicke aus, da Guidemaster schon Helligkeitsveränderungen im Subpixelbereich erkennt. Wenn man allerdings mit Fadenkreuzokular manuell guiden will, braucht man mindestens Aufnahmebrennweite, wenn ich mich recht erinnere.

      Viele Grüße,
      Marcus


      Und wie ist das bei PHD?

      Willi15

      Re: Leitrohr

      Hallo,

      "Hallo" schrieb:

      Stefan also auch, teilweise mit nur 400mm!

      Ich hab das mal auf anraten von unserem Jürgen probiert, da er meinte dass die Spiegelverkippung beim Mak. ein Problem darstellt. Ich glaub da hat er Recht, denn der erste Test verlief wirklich gut. War als ich das letzte Mal den Triplett aufnahm, da ließ ich die CGEM parallel laufen während ich mit dem FN und dem LX10 die Fotos machte.
      PHD hielt während dieser Zeit schön den Leitstern.
      Auch wollte ich es mit Guidemaster versuchen, kriegte aber kein Kamerabild auf den Bildschirm.

      Gruß Stefan

      Re: Leitrohr

      Moin Willi15

      So einfach ist es nicht.
      Zuerst müsstest du uns sagen , auf welcher Montierung du dein
      Leitrohr betreiben willst.Welche Fotooptik , welche Guidekamera.
      Willst du dein Leitrohr Piggyback , oder mit Paralellbefestigung
      betreiben.
      Kommen Leitrohrschellen zum Einsatz?Oder NeumannExzenter ,
      oder starre Montage?

      Ganz abgesehen davon , dass man Fotoobjektiven Fokusprobleme
      bekommt , kann man die auch nicht immer richtig befestigen.
      Auch ginge da nur eine empfindliche Kamera ala´ ALCCD5.2 aufwärts...

      Schreib eben , was du vorhast...

      Das erspart Frust , und Fehlkäufe.
      CS schreibe ich nicht mehr , denn das heisst CyberSex im Inet
      Darüber könnte man ja mal diskutieren

      freien Himmel

      wünscht

      Jürgen

      Re: Leitrohr

      Hallo,

      mir fällt gerade noch ein, dass das Verhältnis Pixelgröße der Kameras zueinander wichtig ist. Meine Annahme mit dem Drittel der Brennweiten gilt nur bei etwa gleich großen Pixeln. Ansonsten muss man das Verhältnis der Kamerapixel zueinander in die Rechnung mit einbeziehen.

      Klaren Himmel wünscht
      Michael
      Der Weg ist das Ziel!

      Re: Leitrohr

      Hallo,

      also ich habe ja den 200/800 Foto-Newton sowie den 130/650. Dazu die CAM. Ich würde gerne (natürlich einzeln) diese Newton mit der ALCCD5 und PHD nachführen. Als Fotokamera kommt die Canon EOS1000Da zum Einsatz.

      Wenn da die 400mm beim Leitrohr reichen würden, hätte ich noch den Individual ED APO 70/420mm - Carbon Tubus - 2" Crayford Auszug. Der wiegt nur 1,7kg.

      Ich hatte letztes Jahr mal versucht den ZenithStar II Doublet APO mit dem Newton 150/750 nachzuführen - war aber nicht so doll.

      Deshalb wollte ich mal "reinlesen" was Ihr so benutzt.

      Gruß Willi15

      Re: Leitrohr

      Moin Willi15

      CAM....das wird eng......

      Die Monti ist schnell überladen , so dass dir für den Fotonewton kein Puffer
      mehr bleibt.(Ne vernünftige Doppelbefestigung wiegt schon 3kg!!)
      Für ein kleines Leitrohr ist die ALCCD5 nicht empfindlich genug.
      Da könnte dir der Neumannexzenter helfen , aber in sternenarmen Gegenden
      kannste damit auch keinen Blumenpott gewinnen.

      Aber du hast ja noch andere Sachen.
      Nimm doch den kleinen Newton , packe deinen kleinen APO daneben , und
      teste erst mal mit PHD oder Guidemaster , was die CAM so drauf hat.
      Läuft sie periodisch genug , so dass der Autoguider gut klar kommt?
      Suche dir eine sternarme Gegend aus , und schaue , ob dir die ALCCD5
      immer einen Leitstern liefert.
      Fange mit M81/82 an , das sind schon harte Nüsse zum Leitsterne finden.
      CS schreibe ich nicht mehr , denn das heisst CyberSex im Inet
      Darüber könnte man ja mal diskutieren

      freien Himmel

      wünscht

      Jürgen

      Re: Leitrohr

      Moin Willi15

      Ich würde dir gerne besseres Wetter schicken , habe aber
      selber nix.


      Ich hatte letztes Jahr mal versucht den ZenithStar II Doublet APO mit dem Newton 150/750 nachzuführen - war aber nicht so doll.


      Was gabs denn da zu bemängeln?

      Naja ein paar Wolkenlücken sind ja da...
      Evtl. schaue ich mir noch Mond und Saturn an.
      Das C8 liegt schon im Auskühlschrank :wink: :wink:

      Auch dir einen schönen Abend , und
      CS schreibe ich nicht mehr , denn das heisst CyberSex im Inet
      Darüber könnte man ja mal diskutieren

      freien Himmel

      wünscht

      Jürgen

      Re: Leitrohr

      "brokatskalar" schrieb:


      Für ein kleines Leitrohr ist die ALCCD5 nicht empfindlich genug.
      Da könnte dir der Neumannexzenter helfen , aber in sternenarmen Gegenden
      kannste damit auch keinen Blumenpott gewinnen.


      Das versteh ich jetzt nicht ganz. Eigentlich sollte man mit so einem kleinen Leitrohr ja gerade mehr Sterne finden, da es, dank der kurzen Brennweite, ein großes Feld zeigt und mit f/6 auch noch recht lichtstark ist. Also ich denke nicht, dass du mehr als 1.5 oder 2s für einen Leitstern belichten musst.

      Viele Grüße und klaren Himmel,
      Marcus

      Re: Leitrohr

      Hallo Willi15,

      ich hab ein Celestron 102/500 Refraktor als Leitfernrohr. In Verbindung mit meiner ALCCD5 hab ich bisher immer einen Leitstern gefunden.

      Vor kurzem hatte ich mal das Rubinar 500/5,6 als Leitrohr getestet. Nur damit war ich nicht zufrieden,…zu wenig Leitsterne.

      Was die CAM angeht. Die Tragfähigkeit wird mit ca.12kg angegeben. Klar kann man auf die CAM einiges draufpacken, die wird schon nicht zusammenbrechen.

      Meiner Erfahrung nach, sind aber für die Langzeitfotografie, selbst 10kg schon grenzwertig.

      Hab jetzt 8,5 kg auf der CAM und da funktioniert es richtig gut. Hab allerdings auch noch meine Parallelbefestigung geändert, so dass das Equinox und das Leitrohr, seitlich nicht zu weit vom Mittelpunkt der Monti rausragen. Zwischen den beiden Scops sind nun nur noch ein paar Millimeter Luft, aber alles ist schön mittig. Des weiteren hab ich auch noch ein zweites kleineres Gegengewicht. Das hat den Vorteil, dass ich das große Gewicht weiter in Richtung Monti schieben kann. Ich denke, das gibt dem Ganzen mehr Stabilität. Das zweite leichtere Gewicht nehme ich dann noch dazu, um ein ganz leichtes Ungleichgewicht einzustellen. Das richtige Austarieren der CAM sowie ein feines Einstellen des Ungleichgewichtes sind sehr entscheidend. Die DEC-Achse bringe ich genau in Balance, aber ohne meine Canon. Wenn ich die Canon dann am Scope befestige, ist diese mein Ungleichgewicht.

      Ich sehe Mittlerweilen meine CAM als meine Einsteiger- und Reisemonti an. Irgendwann gibt es etwa anders...nur damit warte ich noch....Du weiß ja, wegen dem Wetter ;)

      Viele Grüsse

      Schubi

      Re: Leitrohr

      Hallo Schubi,

      danke für Deine Antwort (und auch die aller anderen User). Ja, das mit dem Belasten der CAM und dem Gegengewicht sehe ich genauso. Habe auch zwei kleinere Gewichte. Leider aber habe ich die TS Doppelschiene, schwer und lang. Bin zwar so etwas flexibler und kann die verschiedensten Teleskope ausprobieren, aber leider auch mit dem Leitrohr etwas weit weg von der Achse.

      Gruß Willi15

      Re: Leitrohr

      Hallo Willi15,

      ich will mal auch noch meinen Senf dazu geben :mrgreen:

      Da gibts ja diese Tabelle, die ich mal zusammengestellt habe. Da such doch mal nach der "cam". Da sind schon einige Sachen drin, die man sich mal in Ruhe zu Gemüt ziehen kann, wobei man alle Angaben sicherlich auch mit etwas Vorsicht genießen sollte. Aber das gibt wenigstens schon mal ein paar Anhaltspunkte. Hier der Link: KLICK.

      Ich weiß nicht welche Doppelbefestigung Du hast. Wenn Du die "normale" hast, die wiegt ja eigentlich nur etwas über 1kg. Das ist wenig für eine Doppelbefestigung. Ich habe auch so eine (ähnlich). die ist gut stabil und trägt das C8 plus den 130/650 locker. Das Problem ist (war) wirklich die Länge. Die Schiene unten ist 30cm und die Platte oben ca 38cm. Die beiden Klemmen hatten einen Abstand Mitte - Mitte von ca 31 cm. Das ist selbst für meinen 10" Newton plus Leitrohr zu viel (Durchmesser der Schellen: 15 cm). Ich habe deswegen eine Klemme versetzt. Der Abstand beträgt nun Mitte - Mitte 24 cm. Da passt immer noch alles nebeneinander, was ich hier habe - mit Ausnahme des 10zöller, der wie gesagt nur zusammen mit dem kleinen Leitrohr drauf passt. Das klappt, wenn man sich das so hindrehen kann, wie man es braucht.
      Zum Versetzen braucht man eigentlich nur einen Bohrer 4,8 mm (nach der alten Formel :wink: ) und einen Gewindbohrer M6. Oder halt jemanden, der so was hat und auch benutzen kann. Zur größten Not schickst Du mir das Ganze mal her. :D

      Problem: Um an die Klemmschrauben der Klemme richtig ran zu kommen, müssen diese am Ende der Schiene über stehen, sonst kann man sie nicht mehr drehen. Auf Deutsch: Schiene kürzen :!: Und in diesen sauren Apfel wollen wenige beißen mit dem Hintergrund, vielleicht ja doch mal die ganze Länge zu benötigen.
      Kompromiss-Lösung: Die Klemmen von Baader haben einen anderen Handgriff an der Klemmschraube, die kann man auch "flach" montieren :mrgreen:
      Hier mal eine Zusammenstellung:


      Klar, dass an diese Klemme nur das Leitrohr befestigt wird :!: Vielleicht kürze ich ja meine doch irgendwann.

      Viel mehr würde ich aber an der Doppelbefestigung nicht werkeln oder ändern :!: Das Ding ist so schon wirklich gut wie es ist, von der mehr als ausreichenden Länge mal etwas abgesehen. Aber es ist auch nicht so einfach, "eine für alle" anzubieten.
      Ob die von Geoptik zB stabiler sind weiß ich leider nicht. Leichter sind sie aber wahrscheinlich.

      Nun zum Leitrohr.
      Ich habe ja schon woanders geschrieben, dass ich zum Guiden einen 90/500 MAK (falsch - eigentlich ist es ein Maksutov-Cassegrain) mit 2,5x Barlow und der TouCam nehme. Ich habe da aber wahrscheinlich Probleme mit dem sich bewegenden HS und dazu noch mit Asti der Meniskuslinse durch die Klemmung der vorderen Leitrohrschellen. Und durch die hinteren Schellen verstellt sich scheinbar auch noch die Justage. Also ist das Ganze zwar schön leicht (ca 2,5kg komplett mit Sucher), aber wohl doch eher ungeeignet und in der Stabilität unzuverlässig: Mal klappt alles wunderbar, mal geht es überhaupt nicht. Nix für Gegenden mit raren Beobachtungsmöglichkeiten, weil man zu viel Zeit mit Rumprobieren und auch Adrenalin verplempert.
      Deswegen werde ich mich wieder umorientieren und nach einem 102/500 FH und einer ALCCD5 Ausschau halten müssen. Der ED80 käme ebenfalls in Frage, ist aber oft zu lichtschwach für sternarme Gegenden, wie ja gerade jetzt im Leo. Ein 80/400 könnte grenzwertig sein in Zusammenhang mit der ALCCD5, aber nicht ungeeignet. Aber bevor ich das mache, gehe ich besser gleich auf einen 102er.
      Auch habe ich keinen Bock meiner Frau ständig zu eröffnen, dass diese oder jene Anschaffung nun doch nicht das richtige war. Sowas ärgert mich nämlich ganz gewaltig :H:Schrei

      Nach den ganzen Erfahrungen, die ich bis jetzt mit meinem Setup machen konnte, würde ich persönlich von einem Newton als Leitrohr Abstand nehmen, auch wenn er ne Menge Licht sammelt (zB ein 114er). Es sei denn, man bekommt ihn so stabil hin, dass sich da nichts bewegen kann: Spiegel (HS und FS, nicht zuletzt auch der Tubus samt OAZ). Das gilt natürlich auch für Newtons, durch die man Fotos machen will, aber wenn man eine Fehlerquelle beim Nachführen ausschließen kann, warum dann nicht als aller erstes die Fehlerquelle "Leitrohr"? :mrgreen: (Auch habe ich festgestellt, dass der HS an meinem 130/650 auch nicht ganz 100%tig da liegen bleibt wo er mal war.)

      Alles andere, denke ich, ist doch viel Fummelei und bereitet evtl trübe Gemüter nach einer durchgemachten Astronacht, wenn man vielleicht 50% an Aufnahmen in die Tonne haut und man zT noch nicht mal weiß, wo denn nun die Eiersterne eigentlich herkommen :?: Dass mein Leitrohr "spinnt" habe ich übrigens nur rein zufällig entdeckt - ich hatte sonst die Eier immer auf den Newton allein geschoben, was sich nun als absoluter Quatsch herausstellte - das Leitrohr brachte die dicksten Eier. Aber das weiß ich jetzt wenigstens. :wink:

      Noch was zu ALCCD5:
      Die ist sicher nicht die empfindlichste Kamera, das ist bekannt. Aber sie ist die preiswerteste Alternative zu einer WebCam.
      Was ich bis jetzt raus bekommen habe ist (ich habe sie ja nicht!!), dass die Programme zum Guiden mit der Pixeldichte der höher auflösenden Kameras nicht so gut klar kommen. Die ALCCD 5 ist so eine. Deswegen ist man wohl mit kürzeren Brennweiten und der ALCCD 5 besser beraten.
      Frage an alle: Ist das so? :)

      Hintergrund (wieder eine Schlussfolgerung von mir!): Es kommt darauf an, wie viele Pixel ein Stern ausleuchtet. Sind die Pixel kleiner, werden bei gleicher Brennweite mehr davon ausgeleuchtet und man kann dann folglich kürzere Brennweiten zum Guiden nutzen und dabei die gleiche Qualität erreichen. Vergrößert man den Stern nun wieder durch mehr Brennweite, wird der Stern noch mehr Pixel ausleuchten, was für zB PHD problematisch zu sein scheint (ich habe mal versucht Sirius mit der WebCam und oben genannten Leitrohr nachzuführen - war nicht so prikelnd :!: ).
      Und nochmal Frage an alle: Ist das so? :D

      Aber noch weiter:
      Jürgen schreibt:

      "brokatskalar" schrieb:

      Für ein kleines Leitrohr ist die ALCCD5 nicht empfindlich genug.

      Was ist mit "klein" gemeint: Die Öffnung oder die Brennweite?
      Wolfi bietet den 80/400 für die ALCCD5 an. OK, ein Joke wirds nicht sein, aber ganz sicher auch kein Allheilmittel.
      Aber ich "vermute mal", dass ich mit einer solchen Kombi und verstellbare Leitrohrschellen besser dran bin, als mit meiner jetzigen Kombi (WebCam + 90 F/5,6 + Obstruktion von x??Prozent + 2,5x Barlow)?

      !Help!!

      _________________________________
      Interessant finde ich ja auch diesen Satz bei TS:

      "teleskop-express.de..." schrieb:

      Die AL CCD 5 ist optimiert für Anwendungen in der Astrofotografie, sie ist mehr, als bloß eine umgebaute Webcam,[...]

      Umgebaute WebCam?? Das macht mich nun wieder mutlos :(

      Wenn Schubi aber schreibt, dass er mit seinem 102/500 FH "immer einen Leitstern gefunden" hat, beflügelt mich das doch nun wieder in der Annahme, dass ich da mal in was richtige investieren würde - also Gesamtpaket 102/500 + ALCCD5.... für Brennweiten bis ca 1500 mm fotografisch.

      Und nun wirklich zum letzten Mal Frage an alle: Ist das (oder "wäre das") so? :mrgreen:

      Tja, nun bin ich ja auch mehr Frager als Beantworter :wink: .
      Aber ist auch gut so...

      Viele Grüße
      Matthias

      PS.: Hat jemand einen FH 102/500 zu viel oder übrig? :wink:

      Re: Leitrohr

      Hallo Matthias,

      zum Thema ALCCD5 habe ich zwar keine eigene Erfahrung einzubringen, aber hier einen Link auf jemanden, der sie mal mit der ALCCD5.2 und anderen (SXV-Guider, MX 916) verglichen hat. Besonders gut schneidet sie nicht ab, hat wohl auch einen CMOS Sensor und keinen CCD. Wäre mal interessant, wie sie im Vergleich mit einer ToUCam abschneidet. (Bei mir geht der Link aktuell wegen "Wartungsarbeiten" nicht, gestern hat er aber noch geklappt...)

      Zum Thema Doppelschiene: Ich hatte mir damals ein Alu-Stück gekauft und die Halterungen selbst montiert. Ist stabiler, aber auch schwerer als das Original. Denke aber, so nah an der Montierung dran ist das Gewicht gut zu verschmerzen.
      Eine Drift zwischen Leitrohr und Hauptrohr habe ich aber auch drin. Ich vermute mal, dass sich der Tubus des Hauptrohrs krümmt, wenn im Laufe der Belichtungszeit das Rohr immer mehr quer steht. Sicher bin ich aber da auch nicht.
      Fehlerquellen gibt es beim Leitrohr mehr als genug: Kabel, die herabhängen und unterschiedlich ziehen, Leitrohrschellen, die nicht fest sind oder Prismenklemmen, die wackeln oder nachgeben.
      Hat eigentlich schon jemand mit OAGs Erfahrungen gemacht (ausser Stefan)?

      Klaren Himmel wünscht
      Michael
      Der Weg ist das Ziel!