Hallo,
heute habe ich mal eine kleine Spielerei gemacht.
9 Sonnenaufnahmen aus dem April habe ich gleich bearbeitet. Gewonnen wurden die Aufnahmen immer um die fast gleiche Uhrzeit mit dem Seestar S50. Gestackt habe ich in AS!4, bearbeitet in PS und PI (SunToolbox) und nochmals PS.
Anschließend habe ich die Bilder als Stapel in PS geladen mit Ebenen-Modus ABDUNKELN.
Nun kann man schön sehen, dass sich die Flecken in zwei Bändern um den Sonnenäquator verteilen. Das liegt vornehmlich an der differenziellen Rotation der Sonne. Am Sonnenäquator selbst ist das Magnetfeld relativ symmetrisch, sodass hier keine starke Verwirbelung lokaler Magnetfelder stattfindet. An den Polen wiederum ist die differentielle Rotation zu langsam.
Zitat:
"Nach allgemeiner Auffassung beruht der Sonnendynamo auf einem Zusammenspiel zweier Induktionsmechanismen. Weitgehend unstrittig ist der Omega-Effekt, der in der Tachokline entsteht. So heißt ein schmales Band zwischen der inneren Strahlungszone der Sonne und den äußeren Bereichen, in denen Konvektion stattfindet, also Wärme über die Bewegung des heißen Plasmas transportiert wird. In der Tachokline treffen unterschiedlich schnell rotierende Bereiche aufeinander. Diese differentielle Rotation generiert das sogenannte toroidale Magnetfeld in Form zweier nördlich und südlich des Sonnenäquators gelegener „Rettungsringe“." Quelle: https://pro-physik.de/nachrichten/so…ten-mitbestimmt
Hier nun das Bild:
VG Frank