Posts by ThomasNRW

    Hallo Leute,

    ich bin hier schon am verzweifeln. Früher habe ich meist meine Sonnenbilder so bearbeitet das ich die Sonnenbilder ausgeschnitten habe und dann vergrößert wieder in das Bild eingefägt habe.
    Wie hier zum Beispiel. Irgendwie bekomme ich das nicht hin. Voll komisch.

    Irgendwie bekomme ich das nicht mehr hin. Voll komisch.

    Habt ihr Tipps? Früher konnte ich das immer aber jetzt....ich glaub ich werd alt.

    VG Thomas

    Hallo,

    ich finde es auch Quatsch, dass es Leute gibt, die mehrere Smartscopes besitzen. Zwei sind noch in Ordnung, würde ich sagen, aber mehr als zwei ist einfach unnötig.

    Warum ich das schreibe - ich habe selbst darüber nachgedacht ob es bei den aktuellen Preisen nicht doch eine gute Idee wäre eins zu kaufen, so für Variable z.B. . . . .

    Zum mühelosen Daten sammeln. . . .

    Ich müßte dann nur noch die Auswertung . . . am Laptop . . . . . bin ich eigentlich bescheuert ????
    Das war nur so in Kürze der Denk- und Entscheidungsprozess.

    Ja, ich denke, das wäre eine gute Idee. So kannst du ohne großen Aufwand Daten sammeln und auch kurze Wolkenlücken ausnutzen.

    Jetzt warte ich mal auf Saturn, das Gerödel steht schon draußen.

    Bin schon gespannt auf dein Bild vom Saturn. Hab mir auch schon überlegt ob ich mir nicht für die Planeten und Mond neben meinen 150/750 Newton ein Svbony Mak 127 hole oder ob das quatsch ist.
    Naja mal schauen.

    VG Thomas

    Hallo,

    kaum zu glauben, dass wir schon Oktober haben und das Jahr sich langsam dem Ende zuneigt.
    Gestern hat es hier fast den ganzen Tag geregnet, doch heute zeigte sich immer wieder die Sonne.
    Also schnell das Seestar auf dem Balkon aufgebaut und eine Sequenz aufgenommen.

    Sonne vom 02.10.2026

    Wie man sieht, ist zurzeit fast nichts los auf der Sonne.

    VG Thomas

    Der Sternenhimmel im Oktober 2026

    Im Oktober hat die Sonne den Himmelsäquator nach Süden hin überquert, daher sind die Nächte wieder länger als die Tage. Früh am Abend ist es am Himmel immer noch Sommer, was man gut am Sommerdreieck mit Wega in der Leier, Deneb im Schwan und Atair im Adler erkennen kann. Zu späterer Stunde – die Sternkarte gilt für 23 Uhr Sommerzeit – steht das große „Herbstviereck“ hoch am Himmel. Drei seiner Sterne gehören zum Sternbild Pegasus, die linke obere Ecke dagegen zur Lichterkette der Andromeda.

    Unterhalb von Pegasus und Andromeda stehen die Tierkreissternbilder Steinbock, Wassermann und Fische. Alle drei Sternbilder sind aber nur mit so schwachen Sternen gesegnet, dass man einen ziemlich dunklen Beobachtungsort braucht, um sie am Himmel zu finden. An helleren Sternen in dieser Gegend fällt einzig Diphda im Sternbild Walfisch auf. Sehr nah am Horizont kann man außerdem die helle Fomalhaut im Südlichen Fisch funkeln sehen.

    Saturn im Walfisch passiert bald den Meridian, ihm Neptun in den Fischen voraus. Im Osten ist Uranus zwischen den offenen Sternhaufen Hyaden und Plejaden zu finden.

    Die Mondphasen im Oktober 2026

    Die Planeten im Oktober 2026

    • Merkur kommt am 12. Oktober in größte östliche Elongation. Aufgrund seiner südlichen Stellung ist er von Mitteleuropa aus aber nicht zu sehen.
    • Venus erreicht am 24. Oktober morgens ihre untere Konjunktion mit der Sonne. Dabei steht Venus rund 6,3 Grad südlich der Sonne. Für Spezialisten ergibt sich somit die Gelegenheit, eine sehr schmale Venussichel aufzunehmen (von visuellem Beobachten wird wegen der Sonnennähe abgeraten).
    • Mars hält sich bis zum 30. Oktober im Krebs auf. Am 11./12.10. steht Mars im Sternhaufen M 44 (Praesepe). Am 5. Oktober steht die abnehmende Mondsichel bei Mars.
    • Jupiter im Löwen geht in der Zeit nach Mitternacht auf. Einen Tag nach dem Treffen mit Mars kommt der abnehmende Mond am 6. Oktober bei Jupiter vorbei.
    • Saturn nimmt am 4. Oktober seine Oppositionsstellung ein. Der Ringplanet befindet sich im Walfisch, knapp südlich der Fische. Sein Ring ist deutlich weiter geöffnet als im vergangenen Jahr.
    • Uranus im Stier zieht seine Bahn im goldenen Tor der Ekliptik zwischen den Sternhaufen Plejaden und Hyaden. Die Kulmination des grünlichen Planeten findet derzeit in der zweiten Nachthälfte statt.
    • Neptun in den Fischen stand Ende September in Opposition und ist weiterhin die ganze dunkle Nacht lang sichtbar.

    Vielen Dank an die VDS, die uns die Nutzung dieser Daten erlaubt hat.

    Copyright (c) http://www.sternfreunde.de

    VG Thomas

    Weltraumspiegel: Geplante Satellitenflotte könnte Nächte künstlich aufhellen

    Ein US‑Unternehmen plant den Einsatz einer großen Anzahl von Satelliten, die mit ausklappbaren Spiegeln Sonnenlicht auf die Nachtseite der Erde umlenken sollen. Der erste Testsatellit soll noch in diesem Jahr starten und in etwa 600 Kilometern Höhe einen Spiegel entfalten. Damit soll eine Fläche von rund fünf Kilometern Durchmesser mit etwa 0,1 Lux aufgehellt werden – vergleichbar mit Vollmondlicht.

    Das Unternehmen sieht darin mehrere Einsatzmöglichkeiten: zusätzliche Beleuchtung für Rettungsmaßnahmen bei Katastrophen, Unterstützung nächtlicher Bauarbeiten sowie die Versorgung von Solaranlagen mit weiterem Licht. Fachleute bezweifeln jedoch, dass Solaranlagen dadurch nennenswert mehr Energie erzeugen würden.

    Langfristig ist eine Flotte von bis zu 50.000 solcher Spiegel‑Satelliten vorgesehen. Forschende warnen vor erheblichen Risiken. Der geplante sonnensynchrone Orbit ist bereits stark ausgelastet, und die großen Reflektoren erhöhen die Kollisionsgefahr sowie die Menge an Weltraumschrott. Zusätzlich könnten die Satelliten durch atmosphärische Bremsung schneller an Höhe verlieren und beim Verglühen die Atmosphäre belasten.

    Astronominnen und Astronomen befürchten eine deutliche Zunahme der Lichtverschmutzung. Schon ein einzelner Spiegel könnte den Nachthimmel merklich aufhellen und Beobachtungen schwacher Objekte erschweren. Auch ökologische Folgen werden erwartet: Viele Tiere und Pflanzen sind auf natürliche Dunkelphasen angewiesen, und selbst geringe nächtliche Aufhellung kann biologische Rhythmen stören. Für Menschen besteht ebenfalls das Risiko von Schlafproblemen durch dauerhaft hellere Nächte.

    Das Unternehmen betont den Nutzen für Rettungseinsätze und die Bereitstellung von zusätzlichem Licht ohne fossile Energie. Konkrete Konzepte zum Schutz von Umwelt, Astronomie und Gesundheit liegen bisher nicht vor. Forschende fordern daher eine gründliche Prüfung, bevor ein großflächiger Einsatz erfolgt.

    Das sind ja tolle Aussichten für die Natur und uns Sternfreude. X(

    VG Thomas