Posts by Axel_B
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Moin Balkonauten,
Wie schon befürchtet nahm die Bewölkung täglich zu, am SoFi-Tag 12.08.2026 wachte ich morgens bei dichtem Nebel und Sprühregen auf. Mittags kam nochmal die Sonne raus, um 14:00 war dann schon die nächste Wolkenfront da.
Mein ‚Plan B’ war ja weiter ins Landesinnere und höher nach Leon zu fahren, zur ESA-Veranstaltung, mit weit über 1000 Besuchern und Info-Programm ab mittags. Auf einer riesigen Fläche vor einer klimatisierten großen Veranstaltungshalle hatten alle genug Platz zum Gucken und Fotografieren bei 35°, SoFi-Brillen wurden verteilt, eine muntere Schar von SoFi-Jägern baute ihre Instrumente auf, oder nutzte die Brillen, einige hatten schon Hotels für die SoFi 2027 gebucht.
(…ich noch nicht…
)Der klare Himmel hat sich wirklich gelohnt, vor dem Bedeckungs-Ende verschwand die Sonne dann hinter Dächern (…bei immer noch über 30°…).
Viele Grüße aus Asturien,
Axel -
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Moin Balkonauten,
Ich bin gestern in Asturien (Nordspanien) angekommen.
Schöne Gegend, schöne Buchten mit tollen Sonnenuntergängen.
Aber leider nehmen die Wolken derart zu, dass ich wohl morgen weiter ins Landesinnere nach Leon fahre. Dort soll es immer noch klar sein, und die ESA macht dort eine große Veranstaltung.
Watch the total solar eclipse with ESA in LeónDiscover the science behind one of nature's most extraordinary phenomena and experience a total solar eclipse with the European Space Agency (ESA), the City of…www.esa.int
Also mal schauen was morgen die Wettertools sagen (windy.com, Wetter.com, clearoutside.com).
Ich werde berichten!Viele Grüße,
Axel -
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Moin Balkonauten,
ein paar Tage lang habe ich auf eine Wolkenlücke hier in Düsseldorf gewartet, aber ohne Erfolg.
Also setzte ich mich Mittwochnachmittag ins Auto, und fuhr in den Küstenort Blankenberge nach Belgien, hier sollten die Wolken abends verschwinden. Den Ort empfand ich als schrecklich, die Strandpromenade ist mit Hochhäusern komplett zugebaut. Aber der Himmel wurde tatsächlich klar!Als Arktur sichtbar wurde, habe ich per Fernglas gesucht, bald fand ich Tsuchinshan im 8x56. Hell war der Komet nicht, ich sah ihn nur per Feldstecher, auch im kleinen 8x20, aber nicht mit bloßem Auge.
Im iPhone war er auch sofort zu sehen. Auf einem kleinen Reisestativ nutzte ich die Alpha-1 nur mit 24-70mm Zoom für ein paar Bilder, Nachführung und Teleobjektive hatte ich bewusst nicht mitgenommen.Am nächsten Morgen vor der Rückfahrt wurde ich von Regenwolken begrüßt, aber für mich hat sich der Kurzausflug gelohnt. Im gestackten Bild ist auch der Gegenschweif erahnbar, und damit bin ich voll zufrieden.

Viele Grüße,
Axel -
Moin Balkonauten,
nachdem ich bei SpaceWeather den Polarlicht-Status 'STURM' sah, und in anderen Foren schon die ersten Bilder gepostet wurden, radelte ich noch vor Mitternacht hier im Zentrum Düsseldorfs mal kurz zum Rhein. In Richtung Norden sah ich nur den nebligen hellen Schein von Duisburg, und war doch leicht frustriert.
Ein Astro-Freund meldete sich, und berichtete von schwachen Farben im WESTEN.
Dort sah ich einen leicht helleren Nebelschein, bei den Straßenlaternen, unter denen ich stand, sah ich allerdings keine Farben. Aber mein Telefon sah sofort Farben, 0,5 sec Weitwinkel reichten für das Bild aus.
Für meine Kamera hatte ich leider nur ein 24mm Objektiv mitgenommen, 14mm wären passender gewesen. Das weiß ich nun fürs nächste Mal...Nicht ganz scharf, aber für meine erste Polarlichtsichtung finde ich es als Stimmungsbild ganz O.K.
Nur ein paar Minuten später war der rein visuelle Eindruck der Nebelwolken nicht viel anders, aber die Lichter waren verschwunden, und tauchten in der nächsten Stunde auch nicht wieder auf.
Der Solarsturm soll ja noch weiter anhalten, mal sehen, ob ich heute Abend nochmal Glück mit ein paar Bildern habe.Habt ihr in der Nacht auch nach oben geschaut?
Viele Grüße,
Axel -
Moin ihr Lieben,
danke für die Kommentare!Schön, dass wenigstens ihr 1999 mit der SoFi etwas anfangen konntet.
Ich war in Hamburg, die Sonne hinter Wolken, einmal konnten wir die Sichel sehen, aber einen Helligkeitsunterschied war kaum zu merken. Die Kinder quengelten, für sie waren die Wolken und die angeknabberte Sonne nicht spannend.
Das war damals für mich ein Reinfall.
Dafür nehme ich jetzt gern gut erreichbare SoFis mit.
Auf gehts dann 2026 nach Spanien!
Viele Grüße,
Axel -
Moin moin Balkonauten,
Bei der Sonnenfinsternis 2017 in Wyoming hatte ich komplett klaren Himmel, diesmal erhoffte ich mir einen Blick auf Sonne, Jupiter und Pons-Brooks.
Die Wetteraussichten zeigten für Texas die besten Voraussetzungen, nur in Mexiko war die Wolkenwahrscheinlichkeit geringer. Aber ich war noch nie in Mexiko, und Spanisch spreche ich nicht.
In den letzten Wochen zeigte sich leider immer deutlicher, dass wohl fast überall in den USA Wolken sein werden, ggf. nur kurz vor Canada klarer Himmel. Natürlich hatte ich da bereits Flüge und Hotels gebucht, das wollte ich nicht auf gut Glück noch ändern.
Ich hatte mich in Uvalde kurz vor Mexiko einquartiert, und an den Vortagen die Gegend in alle Himmelsichtungen abgefahren, um nach passenden Beobachtungsplätzen Ausschau zu halten.
Am 7.4. sah ich auf http://www.windy.com die meisten Wolkenlöcher in der Gegend um Backettville herum, also stellte ich mich am 8.4. dort an den Seitenstreifen des Highway 90. Starker Wind blies, ich setzte mich in den Windschatten des Autos, ich befürchtete schon, dass mein Kamera-Aufbau auf dem kleinen Reisestativ umgepustet wird. Aber es hat geklappt.
In der partiellen Phase hatte ich fast nur eine geschlossene Wolkendecke über mir, direkt vor der Totalität wurden die Wolken etwas dünner, also machte ich Bilder durch die Wolken hindurch. Auch Jupiter konnte ich kurz sehen, bevor die Wolken ihn wieder verdeckten.
Aber dabei sein ist ja alles!Viele Grüße (momentan aus Houston),
Axel -
Moin ihr Lieben,
danke für die Kommentare und Tipps!
Ja, besonders unten rechts fehlten mir auch ein paar Details. Das Entrauschen (NoiseXTerminator) war wohl nicht das Problem, eher CurvesTransformation.
Oh Mann, das ist ein Fummelkram, die Kurve so anzupassen, dass die hellen Bereiche nicht zuuu hell werden, und die feinen Strukturen trotzdem sichtbar bleiben.
Ich bastele also noch...
Das masterLight_BIN-1_2088x1536_EXPOSURE-4.00s_FILTER-NoFilter_RGB.xisf stelle ich euch gern zum eigenen Ausprobieren zur Verfügung.Viele Grüße,
Axel -
Moin Balkonauten,
Petrus hält in letzter Zeit den Himmel ja reichlich bedeckt, aber letzten Montag war es hier abends plötzlich (fast) klar.
Orion kam gerade hinter einem Baum hervorgekrochen, eine Stunde später verschwindet er hinter dem nächsten Baum.
Das eVscope war im Zimmer, also nicht ausgekühlt.
Mist.
Aber: No risk, no fun!
Also stellte ich es so warm wie es war auf den Balkon. Der Live-View zeigte mir kräftig funkelnde Sterne, aber ich startete trotzdem die Aufnahme.Nach einer Stunde, mit zwischenzeitlich durchziehenden Wolken, und mit Orion nun schon im Baumgestrüpp, stoppte ich die Aufnahme.
Diesmal konnte ich endlich die RAW-Bilder selbst in PixInsight stacken und bearbeiten.
Mein alter Rechner mit 4 Kernen und 16GB RAM rechnete am WBPP mit 1156 von 1177 Frames über 6 Stunden, bis das erste gestackte Rohbild fertig war. Dann kam die Nachbearbeitung. Ein Deep-Sky-Profi bin ich ja deutlich nicht, das Trapez ist viel zu hell, also muss ich mich nun mit dem Maskieren und anderen Stretch-Techniken beschäftigen.Aber für einen ersten M42 bin ich erstmal (fast) zufrieden.
Viele Grüße,
Axel -
TOLLER Jupi!
Und auch Ganymed. Glückwunsch!
Da hat sich ja das frühe Aufstehen gelohnt.
Bis er bei mir zu normaleren Zeiten erscheint, wird es noch etwas dauern, dann probiere ich auch mal wieder.
Viele Grüße,
Axel -
Moin Balkonauten,
gestern sah ich mit Schrecken, dass der Komet Nishimura nun täglich sehr schnell hinunter zum Ost-Horizont sinkt, und damit die Beobachtungs-Chancen auf null schwinden.
Also stand ich heute früh um 4 Uhr auf und baute das Telesköpchen auf dem Deich am Rhein auf. Die mitgenommene übliche Astro-Ausrüstung wie rote Stirnlampe etc. brauchte ich nicht, ich stand direkt neben Straßenlaternen... :-/Aber von hier aus hatte ich einen schönen Blick über den Rhein bis hinunter zum Horizont. Beim ersten Auffinde-Versuch versteckte sich der Komet natürlich hinter dem einzigen Hochhaus weit und breit. Also versetzte ich das Telesköpchen um 50m weiter nach Norden, und dann fand ich Nishimura recht fix, in ein paar Grad Höhe. Mit bloßem Auge war er nicht zu sehen, aber im 8x56 Feldstecher erschien er als grünes kleines Pünktchen.
Ein paar Aufnahmen machte ich, nach einigen Minuten sah man die Bewegung des Kometen recht deutlich, er zog sich in die Länge. Der geteilte Schweif war aber gut zu sehen.
Ab 05:30 wurde die Dämmerung am Horizont immer heller, die Sonne beleuchtete den Dunst der Stadt von unten.
Das frühe Aufstehen wurde belohnt, ich bin gespannt, ob der Komet nach dem Durchschreiten des Perihels noch überleben wird, dann wird es am abendlichen Himmel spannend.
Viele Grüße,
Axel -
Moin Martin,
danke für Deinen Saturn!
Ja, momentan so tief stehend und dann noch durch das Jetstream-Gewabere hindurch macht das Fotografieren bestimmt keinen Riesen-Spaß.
Tapfer, tapfer, dass Du es dennoch gemacht hast!
Wie Du im anderen Beitrag schriebst, ist das Durchgucken oft der größere Genuss!
So ist es auch bei mir, Saturn kommt hier nur ein paar Grad über das gegenüberliegende Häuserdach, und verschwindet dann auch schnell hinter einer Tanne.
Aber Gucken kann ich dann fix mal, auch mit Gewabere ist das ein schöner Anblick.
Bino... habe ich noch nicht ausprobiert, sollte ich vielleicht mal...Viele Grüße,
Axel -
Moin Micha,
Glückwunsch zu Deinem Setup und den tollen Bildern!
Natürlich gefällt mir der M51 besonders gut.
Bei knapp 2 Stunden dreht die Bildfeldrotation ja doch schon ein ganzes Stück an den Rändern weg.
Ich drücke Dir die Daumen dass Du eine Lösung für Deine Polhöhenwiege findest!
Bin gespannt ob bei nächsten EAA-Generationen eine automatische Polhöhenwiege eingebaut wird... :- )
Viele Grüße,
Axel -
PS:
Nochmal kurz als Nachtrag zur Technik der Unistellar-Telesköpchen:
Die interne Software sammelt die 4-Sekunden RAW-Bilder und stackt sie, mehr nicht. Verwackelte Bilder werden nicht gestackt.
Als Ergebnis bekommt man auf das Handy das rechteckige Summen-Rohbild als PNG-Datei, mit der deutlichen Bildfelddrehung am Rand, es ist ja eine azimutale Montierung. Dazu gibt es die rund ausgeschnittene Version mit dem Objektnamen, Datum, etc.
Die Bilder werden nicht aufgehübscht, das bleibt also dem Benuter überlassen.
Mit einer nächsten Software-Version soll der Benutzer einen einfachen Zugriff auf die Rohbilder bekommen, momentan geht es nur über Upload und Anfrage an Support, dann bekommt man einen Link für ein riesiges ZIP File bei AMAZONAWS-US-EAST mit den RAW Frames im FITS Format.
Das Stacking würde ich ab und zu natürlich auch gern mal selbst machen, bei Sternhaufen ist das interne Stacking aber schon gar nicht schlecht.Viele Grüße,
Axel -
Moin Balkonauten,
Astronomie ist für uns alle ja ein schönes Hobby, egal wie und womit man es betreibt.
Mein Interesse an Astronomie begann schon in der Schulzeit, für ein vernünftiges 8" Teleskop fehlte mir als junger Vater aber immer das Geld. Das C11 habe ich mir gut überlegt erst sehr viel später (zu spät) geleistet, primär für Planeten aus der lichtverseuchten Stadt heraus.Das C11 nahm ich aber mal mit zu Freunden in der Eifel, und das hat mich umgehauen. Dort sah ich den prächtigen M51, Leo Triplet, M33 etc. Ein 12" Reisedobson kam dazu, perfekt für die Eifel: aufbauen, durchschauen, Objekt mit Star-Hopping finden, freuen.
Der Frust kam dann, als ich mit den gleichen Optiken hier aus Düsseldorf und auch in dunklerer näherer Umgebung die gleichen Objekte anschaute. M51 war nur ein kleines Nebelfleckchen, andere Galaxien (z.B. Hamburger-) waren gar nicht zu sehen.
Mit dem eVscope schließt sich für mich nun diese Beobachtungs-Lücke!
Auch aus dem Lichtsmog heraus sehe ich nach kurzer Zeit Deep-Sky-Objekte, für die ich optisch eigentlich in Sternenparks fahren müsste.
Mit Astrofreunden macht das gemeinsame Beobachten mit dem Gerät auch viel Spaß.Planeten habe ich ein paar Male mit dem C11 fotografiert, aber Deep Sky Fotografie interessiert mich an meinem Standort mit dem sehr eingeschränktem Balkon-Ausblick absolut nicht.
Diese Lösung - C11 für Planeten und Sternhaufen, 12" Dobson zum Mitnehmen in dunklere Gegenden, eVscope für Deep-Sky Objekte in der Stadt - ist für mich ideal, damit verschwindet nun auch mein 'Deep-Sky-Frust' hier in der Stadt.
Wer von euch eh schon Astro-fotografisch unterwegs ist, braucht so ein Telesköpchen nicht, wer in richtig dunklen Gegenden wohnt, vermutlich auch nicht.
Über Möglichkeiten und Grenzen der neuen Technik muss man sich allerdings schon im Klaren sein, und wissen, was man sehen will. Ein Freund fragte mich neulich, ob man im eVscope auch Planeten sehen kann. Aber mit 450mm Brennweite ist das absolut nix...
Viele Grüße,
Axel -
Moin Balkonauten,
die letzten Nächte waren ja zum Teil gar nicht so schlecht, also habe ich mal wieder das eVscope2 auf den Balkon gestellt.M13 erschien über dem Nachbarhaus, ein schöner heller Sternhaufen ist ja kein Problem auch hier aus der Innenstadt heraus.
Etwas später tauchte der Ringnebel M57, und dann auch noch der Hantelnebel M27 auf. Schon nach 10 Minuten wurden sie immer deutlicher (und natürlich farbig) auf dem iPad-Display angezeigt, so schön habe ich sie im C11 oder 12" Dobson noch nie gesehen.In unserer lokalen Astrogruppe sprachen wir über den M101, das war ein gutes Stichwort!
Ich kann ja vom Balkon aus nicht nach Norden gucken, also schnappte ich mir heute Morgen das Telesköpchen und wanderte um den Häuserblock herum in einen kleinen Park, und baute es dort auf.
Erstmal den M51 angucken...
Nach einer halben Stunde Belichtung sah er so aus, wie ich ihn schön spiralig aus der Eifel im 12-Zöller kannte.Dann schwenkte ich auf den M101 und wartete.
30 Minuten später sah ich nur eine schwache Spirale... merklich dunkler als der M51. :-/
Also nochmal eine halbe Stunde belichten. Die Arme der Galaxie wurden dann laaangsam deutlicher.
Damit endeten meine Beobachtungen aber für heute, es war schon halb drei.Für tollere Spiralnebelfotos können andere mit ihren größeren Teleskopen gern mal 8-10 Stunden belichten, ich sah nach einer Stunde Aufnahmezeit immerhin die Supernova SN2023ixf perfekt, sie scheint täglich noch immer heller zu werden!
Für mich haben sich die letzten Abende gelohnt, besonders die Nebel finde ich schön, für eben mal aus der Stadt heraus belichtet.Viele Grüße,
Axel -
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Moin Kometenjäger,
die nächste Woche sieht für uns ja rein wettertechnisch recht gut aus, allerdings mit dem Vollmond am Himmel.
Der Komet ist aktuell sehr fix unterwegs, aus dem PI-Blink-Tool habe ich mal ein Video gespeichert, knapp 90 der 300 Frames hatte ich da bereits aussortiert.
In 20 Minuten dreht sich der Himmel schon ein ganzes Stück weiter, und der Komet driftet hier bei 450mm Brennweite schnell nach oben an den Bildschirmrand.
Vielleicht sollte ich für einen nächsten Versuch doch lieber die Kamera mit Teleobjektiv nehmen...
Viele Grüße,
Axel
























