Posts by astrohardy

    Moin
    Ich halte morgen, 18.2.2021, 19:00 im Rahmen der Serie "Faszination Astronomie" des Hauses der Astronomie einen Vortrag über meine BALKONSTERNWARTE.

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    Man sieht sich morgen abend im Livestream

    Cheers
    Hartwig

    Moin allerseits

    Am 9.5. hatte ich phasenweise gutes Seeing, wenn man die geringe Höhe des Jupiters (18 Grad über dem Horizont) in Rechnung stellt. Die Beobachtung wurde allerdings immer wieder von durchziehenden Wolken unterbrochen.

    Daten: 10" SCT, 2X Barlow, DMK 21-618. R-RGB+RGB. Verarbeitet mit Autostakkert, Geschärft mit PS, Derotation mit Jupos, R-RGB mit Fitswork, Mix mit PS.

    Ich muss noch einmal den Io im Transit einzeln bearbeiten. Man sieht nämlich auf dem Original den "Sichelschatten" etwas besser, denn am Oppositionstag fallen Schatten und Mond fast zusammen.

    Hartwig

    Die Sonne lohnt sich gerade massiv. Muss noch mal eben meine Bilder vom 2.4. nachreichen. Der Hit war ein aktives Flaregebiet in H-alpha...
    Weißlicht, 127/2500mm mit 2X Barlow, DMK41, 8:03 UT

    H-alpha 70/700 PST + 1.5X Barlow, gleiche Kamera

    Alle Bilder mit Autostakkert 3 verarbeitet, Schärfung in Registax.

    Hartwig

    Hallo allerseits

    Am kommenden Mittwoch hält GvA-Ehrenmitglied und Träger der VdS-Medaille Georg Dittie in Hamburg einen Vortrag im Rahmen unserer GvA-Klönsnackserie. Georg dürfte ja als Pionier der moderenen Planetenfotografie - u.a. durch sein Programm Giotto - allgemein bekannt sein. Die von Georg begründete Videoastronomie dient ja dazu, die Auswirkungen der Luftunruhe zu vermeiden. Bei seinem Vortrag geht es Georg aber diesmal um die Luftunruhe selbst.

    WANN: Mittwoch, 7.9.2016, 19:30
    WO: Biozentrum Flottbek, Ohnhorststr. 18, 22609 Hamburg
    WER: Georg Dittie, Königswinter
    WAS: Luftunruhe und Seeing - Grundlagen für den Beobachter.

    Jeder Astrobeobachter kennt und hasst sie: Die Luftunruhe, auch Seeing genannt, ist ein begrenzender Faktor für jede erdgebundene Himmelsbeobachtung. Was steckt dahinter? Wie kann man sie quantifizieren? Wie kann man sie umgehen? Videoastronomie-Pionier Georg Dittie gibt Antworten.

    Man sieht sich am Mittwoch in Flottbek

    Hartwig Lüthen

    Moin,
    gestern startete in Pinneberg offenbar testhalber ein "Außer-der-Reihe" Wetterballon, ausgestattet mit einer GRAW DFM09 Radiosonde. Dieser Sondentyp ist in unserer Gegend eher selten unterwegs - allerdings war die Sonde, die an meinem Arbeitsplatz runterkam genau so ein Teil. Sehr praktisch, wie wir gleich noch sehen werden. Toll ist auch, dass diese Sonden sehr gute GPS-Positionen direkt herunterfunken, das macht es einfacher.
    Der Aufbau war wie üblich: 10" SCT auf GPDX mit Skywatcher-GOTO, 5-Elemene Yagi, DVBT-Dongle als RTL-SDR-Empfänger. Software: SDR-Sharp und Sondemonitor. Dann wurde die Monti auf die im Sondemonitor angezeigte Position gefahren und mit einem 40mm Erfle-Okular geguckt. Ich hatte mir vorher mit Verlängerungshülsen eine Lösung zum schnellen homofolkalen Austausch gegen eine DMK41 überlegt, und natürlich hatte ich das SCT vorher nachts am Stern fokussiert und die Montierung alignt und geparkt. Die DMK41 war mit einem IR-Pass-Filter versehen, dann kommt man besser durch Dunst und Cirren.

    Die Angaben in Sondemonitor waren etwas ungenau, aber mit etwas Gerühre und nach vielen Fehlversuchen war das Ding im Gesichtsfeld. Geht alles einfacher, wenn man a) das Tracking abschaltet und b) abwartet, bis das Ding in der Stratosphäre ist, weil es sich dann nur noch langsam am Himmel bewegt.

    Die Sonde bewegte sich zwichen Segeberg und Eutin, also ca. 66km von meinem Standort entfernt. Die Videos begannen, als die Sonde 19500m hoch war, geplatzt ist der Ballon in 25500m Höhe.

    Ich habe die Videos in PIPP flatfieldkorrigiert. Hier ein paar Einzelbilder:

    Was im Vergleich zum 75mm Pentax sofort auffällt, ist, dass man auf den Bildern, bei denen das Seeing nicht ganz so schlimm ist, die Radiosonde sieht. Die ist ca. 20X6X4cm groß, ist aber in einem weißen Styroporkasten, der ganz gut Licht reflektiert.

    Was mich dann mehrfach erstaunte waren extrem helle Blitze von der Sonde, von denen ich 5 oder 6 schwache und einige richtig helle in den Videos gefunden habe:

    Die sind leicht erklärbar: Die DFM09 hat einen metallisch verspiegelten kleinen Ausleger, an dessen Ende die Temperatur- und Feuchtesensoren hängen. Die Verspiegelung soll wohl garantieren, dass sich der Träger nicht in der prallen Sonne aufheizt und man wirklich Lufttemperatur misst. Der Ausleger kann, ähnlich wie die Antennen der Iridium-Satelliten, Sonnenlicht reflektieren. Hab es mal an meinem Sondenexemplar nachgestellt:

    links normal, rechts im richtigen Winkel mit einer Lampe bestrahlt.

    Im Gegensatz zur Vaisala SGP-Sonde zeigt der Träger nicht senkrecht nach oben, sondern schräg, und da der Ballon sich dreht und pendelt, wechselt die Geometrie Sonne-Ausleger-Beobachter ständig, was die Flares erklärt.


    Aber es geht noch mehr: Offenbar glänzt der Faden der Sonde manchmal in der Sonne, so ähnlich wie Spinnenweben im Sonnenschein. Ich konnte immer mal wieder Einzelbilder sehen, die eine schwache Linie zwischen Ballon und Sonde zeigten. Eine Serie von ca. 30 Bildern zeigten die Struktur in jedem Einzelbild

    Mit einem 2-Punkte-Alignment in Fitswork hab ich mal 20 Bilder gestackt:

    Ich find das schon erstaunlich, denn die Leine ist < 1mm dick und weiß. Und die Entfernung ist 66km.

    Das Platzen des Ballons war auch recht dramatisch, die abstürzende Sonde flaret noch einmal, und das wars dann:


    Hoffe dieser Offtopic-Thread zur Raumfahrt des kleinen Mannes ist interessant und regt zu eigenen Experimenten an.

    Cheers
    Hartwig

    Was ist das denn? Offenbar kann man die Videos nur noch Flickr-Mitgliedern zeigen...Ich packs noch mal auf Youtube, obwohl da die Auflösung schlechter ist:

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    Hartwig

    Soooo, und heute hats geklappt. Die 12Z Wettersonde von Bergen flog einigermaßen in unsere Richtung. Habe sie vom Balkon aus zunächst mit Radio und dann mit dem Pentax (75/500mm) verfolgt. Entfernung war bei Platzen etwa 68km, Höhe laut Ballontelemetrie etwa 33033m. Die Sonde befand sich über dem Bereich Lüneburg.

    Hier sieht man mein Setup - 5 Elemente Yagi + SDR werden von dem einen Rechner bedient, die DMK 41 von der anderen. Habe gesehen, dass man bei Show Position mit der Skywatchersteuerung auch Azimut und Höhe angezeigt bekommt; so kann man de von Sondemonitor angezeigten Koordinaten mit den Richtungstasten anfahren.

    Habe eine ganze Reihe von Sequenzen mit der DMK aufgenommen, unter anderem auch das Platzen um 12:37:59.


    Die DMK war mit einem IR-Pass-Filter (665nm) ausgestattet, um die etwas schlechte Durchsicht heute morgen zu kontern.

    Hier ist ein Video, das das Platzen zeigt; man sieht Ballonreste+Fallschirm+Radiosonde, wenn man genau hinsieht, abstürzen.

    https://www.flickr.com/photos/astroha…1/in/datetaken/

    Viel Spaß
    Hartwig

    Nein, man soll die Sonde dem Müllsystem zuführen. Die Bundeswehr meinte, sie würden das, wenn Du das nicht kannst, auch für Dich tun und Dir das Porto ersetzen. Der DVBT Stick muss einen RTL2832U-Chip enthalten, ich verwende diesen hier. Surf mal nach RTL-SDR bei Amazon.

    Software für das eigentliche Radiohören mit den Sticks gibt es unter allen Betriebssytemen,
    http://www.rtl-sdr.com/big-list-rtl-sdr-supported-software/

    ABER mir ist kein Programm a la Sonde-Monitor für Linux bekannt. Dieses Programm dekodiert Dir die Sonden-Telemetrie. Es ist eine 21-Tage Shareware, allerdings ist der 21-Tage-Countdowntimer nicht aktiv. Du hast also unbegrenzt Zeit, alles auszuprobieren. Unter Windows nehm ich SDR Sharp als Software zum Empfangen. Die normalen Windowstreiber für den Stick musst Du deaktivieren und durch richtige ersetzen; das macht Dir ein Programm namens ZADIC.

    Im Raum Dresden ist auch was loss, guggsDu Meiningen und Lindenberg hier:
    http://www.radiosonde.eu/RS00-D/RS02H-D.html
    (leicht veraltete Info)

    Hier kannst Du sehen, wohin die Sonden die kommenden 2 Tage fliegen:
    http://alerteselectroniques.fr/rs/?page_id=509
    Zudem starten in Prag auch Sonden.

    Wenn Du ohne eigenen Empfang gucken willst, was akuell gespielt wird:
    https://wetterson.de/status/

    Viel Glück
    Hartwig

    Moin allerseits
    Zum Thema Wetterballons bin ich ein wenig zufällig gekommen, als vor einem Monat in einem Mammutbaum vor dem Institut so ein Ding hing.


    Das Gezeigte hing in 15m Höhe, die wichtigen Dinge im Wipfel des Baums. Habe dann einen Kasten Bier für denjenigen ausgesetzt für denjenigen, der Ding herunterholt (Benutzung einer Kettensäge war ausgeschlossen). Bergsteigerisch trainierte Studis aus dem 1. Stock ließen sich das nicht zweimal sagen, und so wechselte ein Kasten Jever den Besitz gegen einen Haufen Müll. Ich hatte aber mindestens mehr Spaß damit als man mit einem Kasten Bier generieren kann. Denn so startete eine Beschäftigung mit dem Thema Radiosonden - jede Art von Amateurfunk war mir bis zu dem Tag fremd. Lange Story ganz kurz: Es war eine Graw DMF09 Radiosonde, und sie war von der Bundeswehr gestartet in Meppen gestartet worden.
    Lange Story ganz kurz: Es stellte sich im Wesentlichen heraus, dass man Signale der Radiosonden mit einem DVBT-Stick (15 Euro) und einem Computer empfangen kann, und ich lernte mal schnell, wie man sich aus einem alten Kleiderbügel eine Yagiantenne baut. Damit konnte ich die freilebeneden Kollegen meiner Radiosonde von meinem Balkon auch in über 100km Distanz verfolgen, ihre Daten entschlüsseln und ihren GPS-Track angucken. Hierzu braucht man das Programm SDRsharp zum Radiohören bei bei ca. 400MHz und das Programm Sondemonitor und Decodieren der Telemetrie.

    Ich habe dann auch zweimal meine neuen Fertigkeiten genutzt, unter die Sondenjäger zu gehen. Beide Male war eine Vaisala SGP Radiosonde in Schleswig gestartet worden. Ich hatte die Sonde bis kurz vor dem Aufprall verfolgt und mittels linearer Regression die Aufschlagstelle ermittelt. Bin dann hingegangen und hab sie eingsackt.

    Das hat ja eigentlich nix mit Astro zu tun (außer dass Stratosphärenballons sowas wie die Raumfahrt des kleinen Mannes sind). ABER heute hab ich was getestet, was mir immer schon im Kopf rumging: Im Teleskop Wetterballon aufsuchen und angucken.

    Heute wehte eine stramme SW-Strömung die Radiosonden aus Bergen Richtung Hamburg, wo sie relativ hoch am Himmel standen. Ideale Bedingungen für diese neue Form von Sondenjagd. SondeMonitor ist praktisch, da es auf Basis der Radiosonden-GPS-Telemetrie Aziumut und Höhe ausspuckt, damit der geneigte Sondenjäger weiß, wohin er seine Antenne halten soll. Kann man natürlich auch in Guide eintippen und dann das Fernrohr auf den Ballon fahren. Auf dem Bild seht Ihr mein Setup. Da ich auf dem schwarzen Laptop schon viele Fenster offen hatte, habe ich die Ascom/Guide Geschickte mit dem kleinen weißen Notebook gemacht. Rechts meine selbstgedengelte Yagiantenne.

    Habe ein heute Vormittag ein gefaketes 1-Sterne-Alignment gemacht, danach (mit Filter) auf die Sonne gefahren, die Klemmen gelöst und die Sonne zentriert. Da meine Montierung fest aufgestellt ist, habe ich dadurch ein Alignment. Da die Skywatchermonti keine Möglichkeit kennt, Azimut und Höhe direkt in die Handbox einzugeben, hab ich Guide benutzt, damit die von Sonde-Monitor angezeigten Koordinaten einzustellen und dann einen Goto-Schwenk auszuführen.

    Bergen startet alle 6 Stunden einen Ballon, die dieses Wochenende alle sehr stark nach Norden verweht wurden und daher recht nahe an uns vorbeizogen. Mein erster Versuch war der 6:00 UT-Ballon, aber der war ein Problem, da er bereits in einer Höhe von 23953m platzte, bevor ich alles fertig eingestellt hatte. Für den 12Z-Ballon hatte ich mein Teleskop geparkt, so dass das Alignment erhalten blieb. Diesmal waren aber sehr viele Wolken unterwegs, aber in einem Wolkenloch konnte ich den Ballon in 18000m Höhe und ca. 50km Entfernung als hellen Fleck in meinem Pentax 75/500mm Refraktor und 25mm Okular erkennen! Yeah!.

    Schätze mal die Helligkeit auf mindestens -5 bis -6mag. Dann wurde ich übermütig und griff zur DMK, aber leider bewegte sich der Ballon beim nächsten Wolkenloch bereits so weit nach Westen, dass er hinter meiner Regenrinne stand.

    Aber das probier ich bestimmt bald mal wieder aus. Der absolute Knaller wäre, aufgrund der Sondentelemetrie den Ballon im Fernrohr automatisch zu tracken....Würde aber einiges an Programmieraufwand verursachen. Und die nächste Challenge wäre es, den Ballon mit dem Fernrohr beim Platzen zu filmen und dann loszufahren und ihn einzusammeln.

    Für unsere Freunde im Bereich Lüneburg: Die Sonde liegt meiner Analyse nach bei ca. 10.26937 Grad Länge und 53.22745 Grad Breite. Nehmt ne Kettensäge mit, kann sein, dass Ihr sie braucht.

    Hartwig

    <Diesmal scheint ja das Seeing gut mitgespielt zu haben>

    Ich guck mir immer die Qualitätskurve in Autostakkert an und versuche, den Cutoff da zu legen, wo die Qualität 25% gesunken ist.

    Typische Werte sind dann:
    70mm Öffnung : 25-30% Verwendungsquote
    127mm Öffnung: 5-8% Verwendungsquote
    250mm Öffnung: von nix geht mehr bis 2-3% Verwendungsquote.

    Für ein wirklich gutes, rauscharmes Summenbild braucht man 100-200 Einzelbilder, besser mehr. Also braucht man bei dem 12cm Refraktor ein Video von 1500-2000 Einzelbildern. Irgendwann werden dann die Videos so lang, dass sich die Granulen schon verändern, und da ist dann die Grenze.

    Man sieht, wie die Seeingempfindlichkeit mit der Öffnung steigt. Bei 200mm Öffnung braucht man eben schon sehr gutes Seeing.

    Hartwig

    Moin

    Hier mal 2 Canon Liveview-Videos vom Balkon, 20/21.7. 2016, Überflüge 1:58 und 3:33 MESZ.

    Aufgenommen vom Balkon mit Canon 1100Da, 50mm f/1.4 Chinon-Objektiv, im 2. Video abgeblendet auf f/2, 6400 ISO

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    Man sieht die ISS, die von der Dragon verfolgt wird.

    Hartwig

    Warum keine Folie? Glasfilter bieten nur dann ein besseres Bild als eine Folie, wenn sie hervorragend plan und planparallel sind. Was viele der käuflichen Teile nicht sind. Eine gut verarbeitete (also nicht stramm eingebaute) Baaderfolie leistet mehr, als die meisten Leute glauben, und mehr als die meisten real existierenden Glasfilter. Sieh Dir z.B. mal Emil Kraiikamps Sonnenbilder an: 10" Dobson + Sonnenfolie

    http://www.astrokraai.nl/viewimages.php?t=y&category=11

    Meistens hapert es bei den großen Teleskopen eher am Seeing (das am Tage meistens schlechter ist als nachts). Weshalb man so ein Teil selten so richtig nutzen kann. Und bei SCTs am Kontrastverlust durch den Sekundärspiegel.

    Ich bin daher für WL-Sonne auf einen Refraktor gegangen, zumal es für diesen Zweck ein FH sein kann und kein Apo sein muss. Da kann ich auch ganz auf Frontfilter verzichten und einen Herschelkeil verwenden.

    Aber dennoch macht Thorsten Hansen mit seinem C5 bei gleicher Öffnung wie ich sehr gute Sonnen-Weißlichtbilder, und ich glaube, der hat auch ne Folie am Start.

    Hartwig

    Moin
    Seit ein paar Tagen ist die Gruppe 2565 zu sehen - ein einzelner, sehr großer Fleck. Jetzt baut er an! Gleich daneben hat sich die Gruppe 2567 aufgeblasen. Diese Region ist absolut sehenswert im Weißlicht, und sehr viel los im H-alpha inklusive einer Flareregion zwischen beiden Gruppen. Die folgenden Bilder entstanden bei durchziehender Bewölkung und schlechtem Seeing, aber die Sonne lohnt derzeit auch jede Form Wolkenloch-Hopping. Die Gruppe ist auch mit Sofi-Brille ohne Teleskop erkennbar, und zwar als deutlich länglich verzerrter Punkt auf der Sonne.


    (12cm Refraktor, Herschelkeil)


    (Lidlscope-PST)

    Hartwig