Hallo Frank,
das sieht wirklich gut aus! Gibt es da einen manuellen Fokus oder hat der Autofokus das so hinbekommen?
Beste Grüße
Gunther
Hallo Frank,
das sieht wirklich gut aus! Gibt es da einen manuellen Fokus oder hat der Autofokus das so hinbekommen?
Beste Grüße
Gunther
Hallo Karsten,
danke für die Rückmeldung! Ja, ich denke auch, dass es mehr Belichtungszeit braucht, aber die muss warten, bis die Galaxie das nächste Mal vor meinem Balkon vorbeizieht.
Beste Grüße
Gunther
Hallo Heiko,
bist du sicher, dass du M87 nicht mit einer anderen Galaxie verwechselst? Mit 55 Millionen LJ Entfernung ist sie erstens gar nicht soo nah und zweitens hat sie als elliptische Galaxie gar kein "Face", mit dem sie zu uns zeigen könnte. Ich schreibe von dieser hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Messier_87
Beste Grüße
Gunther
Hallo Heiko,
auch von mir ein herzliches Willkommen!
Gerätetechnisch habe ich mich auch langsam hochgearbeitet bzw. nutze bis heute noch relativ einfache und günstige Ausrüstung, womit aber sehr gute Ergebnisse möglich sind. Meine erste Investition war in eine Montierung (Vixen Great Polaris), die ich 2018 günstig bei ebay erstand und bis heute nutze. Anfangs schraubte ich einfach meine vorhandene spiegellose Kamera drauf mit einem für Astrozwecke ziemlich unbrauchbaren 300mm-Objektiv. Bald kam mein erstes richtiges Teleskop (Skywatcher Newton 130/650), das ich auch bis heute benutze. Newton-Teleskope sind sehr einfach aufgebaut, günstig, robust, wartungsfreundlich, haben all die Linsenprobleme nicht, man muss aber mit den Spikes leben. Irgendwann später kam eine astromodifizierte spiegellose Kamera, ein neuer Motorantrieb auf beide Achsen (ursprünglich wurde die Montierung nur auf einer Achse angetrieben), ein Raspberry Pi mit Astroberry und eine Planetenkamera für das Guiding.
Du brauchst auch noch Software zur Bildbearbeitung, wobei es da mit SiriL, Starnet++, GraXpert und Gimp sehr gute Freeware gibt, leider alle mit etwas Einarbeitungsaufwand.
Für viele Deep-Sky-Objekte brauchst du auch gar kein Teleskop. Je nach Himmelsbereich kannst du auch mit guten Fotoobjektiven verschiedener Brennweiten arbeiten (ich nutze oft 50mm oder 135mm). Eine Montierung mit Nachführung ist aber immer Pflicht.
Für M87 darf es dann schon etwas mehr Brennweite sein, die sich aber auch schwieriger handhaben lässt, z.B. beim Auffinden des Objekts am Himmel und bei der Nachführung.
Beste Grüße
Gunther
Hallo Thomas, Micha und Martin,
danke für eure Rückmeldungen! Mehr Belichtungszeit wird es wohl erst beim nächsten Vorbeiflug geben - jetzt ist das Wetter unpassend und bald ist die Galaxie abends hinter dem Haus.
Beste Grüße
Gunther
Guten Abend,
die Bilder der kleinen Roboter, die hier gezeigt wurden, sind schon faszinierend. Da geht mit relativ überschaubarem finanziellen Einsatz und relativ wenig astrofotografischem Wissen schon sehr viel, da muss ich Martin recht geben.
Ich sehe jedoch immer noch große Unterschiede zu guten handgemachten Bildern, die mit klassischer Ausrüstung entstanden sind! Die Auflösung ist größer, die Schärfe ist besser, die Feinheiten der Strukturen lassen sich besser herausarbeiten.
Von den meisten bekannten Deep-Sky-Objekten gibt es ohnehin schon länger Bilder in optimaler Qualität z.B. bei der NASA. Da braucht es keine Roboter, um den Sinn von manuellen Aufnahmen der unveränderlichen Deep-Sky-Objekte in Frage zu stellen. Insofern hat sich zumindest für mich als Freund der (minimalistischen) klassischen Ausrüstung nichts geändert. Mir macht es einfach Spaß, das Teleskop zu justieren, das Guiding einzustellen, das Objekt aufzufinden, Daten zu sammeln, die einzelnen Schritte der Bildbearbeitung manuell durchzuführen, dabei dazuzulernen, neue Tools kennenzulernen und ja, das eine oder andere durch Bastelei und Programmierung zu automatisieren.
Ist in etwa so wie selber kochen, einen Thermomix verwenden oder ins Restaurant gehen. Hat alles seine Berechtigung.
Beste Grüße
Gunther
Liebe Balkonauten,
in den letzten Tagen war es vor und kurz nach dem Vollmond schön klar, so dass ich Bilder von Messier 63 oder auch der Sonnenblumen-Galaxie aufnehmen konnte:
Diese Galaxie finde ich wegen der vielen "Knoten" sehr faszinierend! Leider sind die Sternenströme rund um die Galaxie nicht so richtig sichtbar. Vermutlich brauche ich dafür einen dunkleren Himmel und sicher noch etwas mehr Belichtungszeit.
Die Bilder entstanden ganz balkonautisch auf meinem Balkon (52 x 308s mit der Sony NEX-5Ra am Skywatcher 130/650, Bortle 5, Nachführung mit PHD2). Bearbeitet habe ich die Bilder mit Siril 1.4 (mit Graxpert und Starnet), Affinity Photo (mit NoiseXTerminator) und Gimp.
Beste Grüße
Gunther
Hallo Frank,
250mm Brennweite, o jeh, wie klein ist denn da der Sensor?
Gruß
Gunther
Hallo Markus,
ich finde das Bild gut gelungen. 922 Einzelbilder, das war sicher eine lange Registrierungsorgie. Ich bin auch ein großer Fan von Freeware, habe lange Zeit ausschließlich mit Freeware gearbeitet und SiriL, Graxpert, Gimp und Starnet++ gehören immer noch zu meinen wichtigsten Werkzeugen (mittlerweile neben Affinity Photo und NoiseXterminator). Leider haben sie mit SiriL 1.4 die Menüs neu gestaltet und ich musste erstmal suchen.
Hat das kleine Teil eigentlich eine feste Brennweite? Dem Gefühl nach habe ich Bilder mit verschiedenen Bildwinkeln gesehen. Oder sind weite Bildwinkel einfach nur ein Mosaik?
Gruß
Gunther
Hallo Micha,
ich finde das Bild auch gut gelungen für die kurze Belichtungszeit. Das Motiv hatte ich mit meiner OSC schon deutlich länger belichtet und ein weniger gutes Ergebnis erhalten, allerdings nur rein mit RGB-Aufnahmen. Aber auch für meinen Geschmack ist der Hintergrund etwas dunkel.
Beste Grüße
Gunther
Hallo Karsten, hallo Micha,
vielen Dank für eure Rückmeldungen!
Tatsächlich hatte ich die Sterne verkleinert. Obwohl ich den Fokus während der Aufnahmesitzungen mehrmals mit Bahtinovmaske überprüft hatte, sahen die Sterne iIm Rohbild sie wie etwas aus dem Fokus aus. Da hielt ich die Sternverkleinerung für eine gute Idee.
Hier habe ich auf das Verkleinern verzichtet und es erscheint an meinem Bildschirm etwas kontrastreicher:
Gefällt es euch besser? Ich persönlich bin mir nicht sicher.
Ein Rohbild hätte ich auch noch: ic443
Beste Grüße
Gunther
Liebe Balkonauten,
hier gibt es mal wieder etwas vom mitteleuropäischen Balkon
In den Tagen vom 28.12.2024 bis 21.01.2025 gab es hier doch den einen oder anderen Abend, an dem sich die Aufstellung meiner Gerätschaften lohnte. Die Bedingungen waren nicht ideal, aber nach langer Zeit Schmuddelwetter sinken die Ansprüche etwas.
Ich hatte es auf den ca. 5500 Lichtjahre entfernten Quallennebel oder auch IC443 im Sternbild Zwillinge abgesehen, den ich schon zum letzten Jahr mit leider weniger vorzeigbaren Ergebnissen abgelichtet hatte. In das Bild flossen 100 Einzelaufnahmen mit je 248s Belichtungszeit ein:
Die Aufnahmen entstanden mit meiner Sony NEX-5Ra am Skywatcher Newton 130/650. Bearbeitet habe ich mit SiriL, GraXpert, Affinity Photo und Gimp.
Was mir merkwürdig vorkommt, ist der riesige Hof um den Stern Propus. Das war schon bei meinen Versuchen vor einem Jahr so, so dass es unwahrscheinlich ist, dass es irgendwie diesig war. Ich habe momentan die Stelle zwischen Komakorrektor und UV/IR-Sperrfilter in Verdacht. Dort könnte Feuchtigkeit kondensiert sein (im Warmen zusammengeschraubt und dann rausgestellt). Was meint ihr?
Beste Grüße
Gunther
Hallo Karsten,
das ist sehr beeindruckend. Die Masse an Sternen! Wäre mal interessant, wie viele das auf der Aufnahme sind.
Beste Grüße
Gunther
Hallo Micha,
mal wieder bin ich begeistert von Deinen Bildern und dem lehrreichen Text dazu. Besonders angetan hat es mir das Bild "vom etwas größeren Bereich nordwestlich des Tarantelnebels". Die vielen komplexen Strukturen!
Beste Grüße
Gunther
Hallo Karsten,
Bild auf Acrylglas und beleuchtet ... das klingt genial. Mir sind die Ausdrucke auf Papier oft zu dunkel bzw. es fehlt irgendwie die Leuchtkraft, die die Bilder am Monitor haben. Wie genau machst du die Beleuchtung?
Beste Grüße
Gunther
Hallo Karsten,
ein fantastisches Bild mit einem schön aufgelösten Kugelsternhaufen und perfekten Sternfarben!
Beste Grüße
Gunther