ED Refraktor 80mm/560mm

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    • ED Refraktor 80mm/560mm

      Hallo,
      ich interessiere mich für den o.g. Refraktor bzw. ähnliche Geräte. Gebraucht wäre momentan ein Astro Professionel ED 80/560mm zu haben (280,-€). Ich vermute mal, das Teil ist schon ein paar Jahr alt.
      Ist das ein "guter Preis" oder zu teuer?

      Was will ich damit machen bzw. wie ist meine Situation?

      Aktuell bzw. seit etwa 2 Jahren habe ich einen Dobson 200/1200mm von GSO. Ich muss aber zugeben, ich bin bisher mit ihm nicht wirklich glücklich geworden. So oft habe ich ihn nicht eingesetzt, mir ist es oft einfach zuviel das Teil in den Garten raus zu schleppen.
      Mich interessiert schon der Himmel mit Deep-Sky, aber wenn ich genau nachdenke, schaue ich mit dem Dobson zuerst nach den Planeten und dem Mond. Wahrscheinlich, da ich dann ein "Erfolgserlebnis" habe. Dann "fahre" ich über den Himmel und versuche etwas zu entdecken. Das ist bei mir nicht ganz so einfach, da ich nur in meinem Garten/Terasse das Hobby betreibe und die Sicht durch hohe Bäume, das Haus usw. doch eingeschränkt ist. Hinzu kommt die relativ starke Lichtverschmutzung.

      Mit dem Refraktor (oder auch ein Mak bzw. Schmidt-Cassegrain wäre für mich vorstellbar)denke ich, dass es mit dem Aufbau leichter wird.

      Ich habe auch angefangen, zu fotografieren, bisher mit Kamera (Sony NEX-5R) und Objektiv und einer Vixen-GP Montierung, was immer besser klappt.

      Hat einer von Euch eine ähnliche Situation und kann mir einen Rat geben? Ist der Refraktor eine Alternative, ggf. parallel zum Dobson?

      LG Stefan
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      . . . bin am Anfang. Dobson oder MAK, das ist hier die Frage!
    • Hallo Stefan

      Ein paar genauere Angaben zum Gerät würden ungemein helfen.

      Wenn es sich um den Skywatcher ED 80 Pro handelt, dann kannst du ruhig zugreifen. Wenn du dazu noch eine Vixen GP hast, dann ist alles gut.
      Was dein Dob betrifft, dass ist eher ein Planeten-Gerät, als ein Spezialist für Deep-Sky. mit einem SCT oder einem Mak wirst du nicht unbedingt glücklicher, zumal diese Gerät alles lichtschwach sind. Mit dem Refraktor wärst du besser bedient, weil du damit besser den Himmel kennen lernst. Deshalb würde ich mir einen SCT für später warm halten, sei denn, du möchtest dich in Planten- und Mondbeaobachtung festlegen.
      Liebe Grüsse und klaren Himmel

      Marlene


      "Wir sind nur Gäste des Lebens, und gute Gäste hinterlassen den Ort, den sie bewohnt haben sauberer, als sie ihn vorgefunden haben." - Harald Lesch
    • Hallo Stefan,
      mit Aussagen über den Refraktor kann ich leider nicht dienen, ich glaube aber zu wissen, um was es dir bei den anderen Dingen geht.

      innuendo13 schrieb:

      Ich muss aber zugeben, ich bin bisher mit ihm nicht wirklich glücklich geworden. So oft habe ich ihn nicht eingesetzt, mir ist es oft einfach zuviel das Teil in den Garten raus zu schleppen.
      Wenn wir jetzt mal ehrlich sind, dann ist das Rausschleppen des 8"-Dobs nicht wirklich aufwändiger (und in Summe nicht schwerer), als wenn ich
      ne Vixen-GP mit 80´er Refraktor, Laptop, Kamera usw. rausschleppen muss. Dann muss das Ganze noch gerade stehen, man muss es einnorden, verkabeln, usw.
      Ich glaube ehr, du hast dir da was völlig anderes vorgestellt als ein paar Mondkrater, ein paar Bänder auf Jupiter und verwaschene, kaum zu erahnende Nebelfleckchen. Und selbst die Nebelfleckchen findest du nicht, da dir wahrscheinlich (noch) das Wissen fehlt, dich "manuell" am Himmel zurecht zu finden. Somit stocherst du die ganze Nacht im Himmel rum, ohne wirklich was gesehen zu haben außer Sterne. Und glaub mir, genau so haben viele Angefangen ;)
      Und wenn du dann doch ein Objekt gefunden und beobachtet hast, dann stehst du ohne ein "Ergebnis" da, welches du anderen zeigen könntest.
      Das ist nunmal so in unserer Mediengesellschaft und in einer Zeit, wo man mit durchaus bezahlbaren Equipment ohne großartiges Hintergrundwissen Bilder machen kann, die vor 20 Jahren so manchen Wissenschaftler stolz gemacht hätten :D
      Da kann man keinen einen Vorwurf machen und das spiegelt sich ja auch in den meisten Foren wieder, auch hier dreht sich ein Großteil um die
      Fotografie mit allem was dazugehört. Es soll sogar richtig gute Astrofotografen geben, die haben noch nie durch ein Okular geschaut... :lol:
      Nein, Spaß beiseite, früher war man gezwungen, sich mit Auffindkarten herumzuschlagen und durchs Okular zu spähen (indirektes Sehen :!: ),
      heutzutage geht vieles einfacher und ich kann sehr gut nachvollziehen, was dich zu der Überlegung treibt.

      Marlene schrieb:

      Was dein Dob betrifft, dass ist eher ein Planeten-Gerät, als ein Spezialist für Deep-Sky
      Der Dobson wurde bzw. wird doch immer von allen als DAS Einsteigergerät betrachtet. Warum sollte der f/6-Dobson mehr ein Planetengerät sein als beispielsweise der oben diskutierte f/7-Refraktor?
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von mic ()

    • Hi Micha,
      Du hast bestimmt in einigen Punkten recht. Aber was das "schleppen" angeht, nicht ganz. Es ist für mich wirklich aufwändiger, den Dobson und die Rockerbox nach draussen zu tragen, als die GP aufzustellen. Da ich aktuell auch beim fotografieren nicht ewig lange nachführe, ist das Einnorden mit Polsucher (vorher mit Kompass die grobe Richtung eingestellt) relativ flott gemacht und zumindest momentan ausreichend. Wobei ich mit dem fotografieren erst am Anfang bin. Da ist mir das zeigen der Ergebnisse, gerade in verschiedenen Foren, auch wirklich unwichtig. Was da manchmal über Bilder hergezogen wird, na ja... Um Hinweise zu bekommen, was man falsch macht (dazu habe ich das Forum hier gerne genutzt, da man wirklich hier "entspannt " diskutiert bzw. Informationen bekommt), da poste ich schon ein Foto oder einen Versuch dazu.

      Was ich mit Sicherheit nicht kann, ist es mich am Himmel gut zurecht zu finden. Das ist aber kein Problem für mich, da ich da noch lerne und besser werde (mit drehbarer Sternkarte, manchmal auch ausgedruckte Karten von CdC oder mittels einer App auf dem Smartphone). Da ist die örtliche Gegebenheit bei mir schon eher ein Problem (hanglage des Gartens, verdeckte Sicht durch Bäume/Sträucher und Haus, heller Himmel), damit sind für mich nicht alle Objekte "erreichbar".
      Ich nutze aber nicht alle Gelegenheiten, um zu beobachten, da mir der Aufwand mit dem Dobson zu groß ist. Und das gibt mir zu denken.
      Vieleicht muss ich aber auch nur den inneren Schweinehund überwinden und mir einen fahrbaren Untersatz für den Dobson überlegen.

      LG Stefan
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      . . . bin am Anfang. Dobson oder MAK, das ist hier die Frage!
    • Hallo Stefan,

      ich habe mir jetzt nochmal deine Situation vor Augen geführt: Hanglage, erhellter Himmel, kaum freie Sicht. Mit Ausnahme der Hanglage, sind das wohl alle Balkonauten gewohnt

      Ich habe mir auch nochmal deine Versuche angesehen, Sterne zu fotografieren. Ich denke, das war ein grober Schuss, um auch mal was in der Hand zu haben; und sicher auch, um mal erste Erfahrungen generell zu machen.

      Die Schlepperei mit dem Dobson kann ich in gewisser Weise nachvollziehen, ich habe hier einen 250/ca 1250mm. Das ist schon sperrig(!), wenn auch nicht wirklich schwer. Und ein 8" F/6 ist sicher nicht weniger sperrig. Und ich glaube darum geht es: Der ist sperrig und dadurch nicht wirklich leicht zu tragen. Kommt natürlich auch auf die eigene Masse an..., bei mir ist da nicht zu viel :D

      Ich habe hier insgesamt 6 Teleskope: 1 Newton 130/650; 1 Newton 150/900; 1 Newton 250/1250; 1 Refraktor FH 80/400 (für Vögel und CO.); 1 Refraktor ED80/600; 1 SC Celestron 9,25.
      Bei mir haben sich genau 2 (ggf 3!) Teleskope für die Fotografie, und 2 für die visuelle Beobachtung herauskristallisiert:
      1. Skywatcher ED80/600 mit Korrektor/Reducer 0,85x (dadurch Brennweite 600 x 0,85 = 510mm), Fotografie, ausreichend für große bis mittlere Galaxien/Nebel (zB Andromeda Galaxie, Orionnebel, Leo Triplet, Lagunen- und Trifidnebel, Sturmvogel, h & χ Persei, generell helle Sternhaufen und vieles andere mehr, siehe auch Bilder von Karsten oder auf meiner Webseite)
      2. SC Celestron 9.25, visuell und Fotografie -> eigentlich Videos(!), Mond- und Planeten
      3. Newton 250/1250, visuell und gelegentlich Fotografie, ALLES von Mond bis Galaxien, Nebel und Sternhaufen; Planeten sehr selten, dafür eher SC 9.25. Wie sagte meine Frau, als sie sich durch diesen Newton den Mond ansah?: "Boah!, na DAS ist doch mal ein Mond!"
      Ein ED80 ist fotografisch gut einsetzbar und kann auch visuell ein Gewinn sein, vorausgesetzt man erwartet nicht zu viel, was die Vergrößerung betrifft, denn bei max. 160facher Vergrößerung ist Schluss.
      Aber das Teil ist relativ leicht und klein und bildet i.d.R. gut ab, auch fotografisch, besonders mit dem Korrektor/Reducer 0,85x. Allerdings benötigt man hier bei der Fotografie doch schon eine aktive Nachführkontrolle, ein s.g. "Auto-Guiding", was ohne ein parallel aufgesetztes Leitrohr mit 2ter Videokamera kaum machbar ist; es sei denn, du führst manuell nach, anschließende Nackenstarre inbegriffen ^^

      Visuell ist das Teil schon eine tolle Sache. Das Bildfeld ist bei kleiner Vergrößerung gut und überschaubar, nicht so wie bei einem Gerät mit 1200mm Brennweite, wo das Bildfeld doch schon recht eingeschränkt ist. Allerdings macht dir hier der aufgehellte Himmel einen Strich durch die Rechnung. Und das hast du eigentlich mit fast allen Balkonauten gemeinsam: Die visuelle Beobachtung, besonders von Nebeln und Galaxien, sind kaum sinnvoll möglich. Man sieht da mal einen dunstigen Fleck bei dem man manchmal nicht weiß, ob das nun ein Fliegendreck auf der Optik oder ein Objekt im Weltall ist. Auch ist es bei hellem Himmel so, dass man diese "Flecken", die sich als Objekte am Himmel befinden, oftmals zunächst gar nicht als solches wahrnimmt. Dann steht man irgendwann, wenn man es gerafft hat, da und fragt sich: "Was?, das soll Galaxie/Nebel soundso sein??" und ist nicht selten enttäuscht.
      Hier hilft auch kein Gerät mit größerer Öffnung und längerer Brennweite. Der Himmels-Hintergrund wird zwar dunkler, aber im gleichen Maß wird auch das Objekt dunkler, da die Flächenhelligkeit bei höherer Vergrößerung abnimmt. Deswegen ist es vorteilhafter, bei Objekten mit geringer Flächenhelligkeit eine kleine Vergrößerung zu wählen, um überhaupt erst mal was zu entdecken.
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      So nebenbei:
      Als Gegenmaßnahme zum hellen Himmel hat man die Deepsky-Filter entwickelt, die visuell, aber auch fotografisch Vorteile bringen können. Allerdings sind diese an das Emissions-Spektrum von Quecksilberdampflampen, Leuchtstofflampen und Natriumdampflampen angepasst. Bei den "modernen" LED-Beleuchtungen sieht das verheerend anders aus:
      Vergleich Spektern Leuchtmittel

      In dieser Grafik sieht man, dass das Emissions-Spektrum der LED viel breiter ist, als zB das der Leuchtstoffröhre. Dieses Spektrum der LED bekommt man mit einen DS-Filter nicht mehr raus. Das bedeutet, dass diese Filter zukünftig nahezu wertlos sind. Und das nur weil der "moderne" Mensch zu dumm ist um zu akzeptieren, dass es nachts nun mal dunkel ist. Die Folgen dieser irrsinnigen Beleuchtung bekommen ja nicht nur wir als Hobbyastronomen zu spüren, das hat ganz andere Auswirkungen.

      Nebenbei Ende
      ______________________

      Grundsätzlich bin ich Befürworter solcher 80mm ED-Refraktoren sowohl für den visuellen, als auch (später?) für den fotografischen Einsatz, gerade auch an Standorten, wo es einen aufgehellten Himmel gibt.

      innuendo13 schrieb:

      Mit dem Refraktor (oder auch ein Mak bzw. Schmidt-Cassegrain wäre für mich vorstellbar)denke ich, dass es mit dem Aufbau leichter wird.
      Wie du sicher schon mitbekommen hast, ist ein 80mm ED-Refraktor etwas ganz anderes, als ein MAK oder ein SC.

      Es gibt "kleine" Mak's, die würde ich komplett außen vor lassen. Denn die sind oft sicherlich preiswert, aber leider in der Praxis nicht gut justierbar, dazu noch oft nicht stabil in der Justage und auch eher lichtschwach mit einer hohen Öffnungszahl von F/11, 12 und mehr. Ich würde sagen: Finger weg davon.
      Bei größeren MAK's sieht es evtl. besser aus, ist aber außerhalb des Budgets und der Tragkraft der Vixen-GP!
      Beobachtungsobjekte: Mond, Planeten, Sonne, evtl. Kugelsternhaufen - diese aber nicht bei zu hellem Himmel. Nebel und Galaxien: JA, aber stark abhängig von Streulicht.

      Beim SC sieht das ganze "etwas entspannter" aus, aber das kleinste SC mit 127mm Öffnung (5") bietet dir mit F/10 auch nicht sehr viel mehr an Licht, als ein kleiner MAK gleicher Öffnung. Und hier bist du auch wieder bei einer Brennweite von 1250mm (Celestron C5). "Entspannter" sieht es aus, wegen dem geringeren Gewicht der SC's und der besseren Justage und Justierstabilität (so meine Erfahrungen). Die SC's sind generell leichter als MAK's, weil die SC's nicht die dicke Meniskuslinse verwenden, wie beim MAK.
      Beobachtungsobjekte: Wie bei MAK: Mond, Planeten, Sonne, evtl. Kugelsternhaufen - diese aber nicht bei zu hellem Himmel. Nebel und Galaxien: JA, aber stark abhängig von Streulicht.

      Fazit:
      Mit einem ED80 kannst du eigentlich nichts falsch machen, wenn du DS-Objekte beobachten möchtest. Mehr Öffnung hilft dir nur bedingt weiter, zumal auch das Blickfeld "besser" ist und du dich so auch besser am Himmel orientieren kannst, wegen der geringeren Brennweite. Außerdem bist du später für evtl. Fotoambitionen im DS-Bereich besser aufgestellt.
      Es ist so, dass ich meinen ED80 nie wieder hergeben werde, auch wenn er zZ etwas Staub ansetzt....

      Ein SC würde ich dir empfehlen (min C6; besser C8!), wenn da mehr Ambitionen zur Mond und Planetenbeobachtung vorhanden sein sollten, sowohl visuell als auch fotografisch (Video!).
      Eine DS-Beobachtung ist mit einem solchen Gerät kein Kinderspiel, wegen des geringeren Blickfeldes. Sollte es sich mit der Orientierung am Himmel bei dir bessern (über Sucher etc), könnte sich auch ein C8 im DS-Bereich als sinnvoll erweisen. Immer mit dem Hintergrund, dass ein zu heller Himmel alles verschluckt, und du gar nichts siehst.
      Fotografisch wären dann aber extreme Anforderungen an die Vixen-GP. Da genügt die Montierung wahrscheinlich nicht. Mit einem C6 evtl besser, aber auch hier habe ich meine Zweifel wegen der Brennweite - Stichwort "Nachführung".

      Das alles da oben ist meine subjektive Einschätzung. :)

      Viele Grüße
      Matthias
    • Wow Matthias!

      Du bist nicht sehr oft hier, aber wenn schreibst du schon gescheite Sachen.

      Ich kann das nur bestätigen, was du aufgeführt hast. Ich habe mir letztes Jahr auch den ED80Pro gegönnt nebst demC8 EdgeHD. Für mich eine tolle Kombinatiom für DS und und Planeten. Ich wohne in einer Vorstadt am Stadtrand von Basel. Ich habe noch einen einigermassen guten Himmel.

      Auch ich hatte mit einem 4"-Mak angefangen. Für Mond und Planeten noch vertretbar, aber mehr nicht. Vor allem der Fokuser hat mich immer genervt. Scharfstellung immer eine Herausforderung. Ich hatte mir später für ein Appel und en Ei einen 6"-Schmidt-Newton, den gründlich gepimpt hatte und mir viele Freude bereitet hatte. Nebenbei kam noch einen 8" Selbstbau-Newton hinzu, der aber am Verstauben ist, weil er für meine Monti zu schwer ist(ürberlege gerade daraus einen Dob zu machen).

      Nach dieser Reise durch Astro-Geräte sind die neueren ED und SC meine Lieblingsgeräte geworden.

      Ich kann mir auch vorstellen, dass so ein ED für Stefan der beste Kompromiss für Stefan ist. Für Mond und Planeten kann man noch eine Barlow einsetzen, um die Brennweite zu vergrössern.

      Noch eine Frage an Matthias: wie setzt du dein FH 80/400 ein? ich habe auch noch so ein Teil, das als Leitrohr dienen sollte.
      Liebe Grüsse und klaren Himmel

      Marlene


      "Wir sind nur Gäste des Lebens, und gute Gäste hinterlassen den Ort, den sie bewohnt haben sauberer, als sie ihn vorgefunden haben." - Harald Lesch
    • Hallo Matthias

      Danke für deine Antwort.
      Eigentlich wollte ich nur wissen, wie du den 80/400 konfiguriert hast. Hast du ein Amici-Prisma dran und Okulare? oder verwendest du ihn fotografisch?

      Den schönen Sucher wird demnächst auch Einzug halten. Im Moment habe ich noch den 50/180 Sucher dran.

      Dein Setup sieht schon gewaltig aus! 8o Ich wusste gar nicht, dass die Moravian so ein Trumm ist! üdenkü:;
      Und was für eine schöne Montierung. :gut,,:
      Liebe Grüsse und klaren Himmel

      Marlene


      "Wir sind nur Gäste des Lebens, und gute Gäste hinterlassen den Ort, den sie bewohnt haben sauberer, als sie ihn vorgefunden haben." - Harald Lesch
    • Hi Matthias,
      danke für Deinen ausführlichen Beitrag. Kann ich unterschreiben :) .
      Ich lass mir aber Zeit, was die Neuanschaffung angeht. Es sei denn, ich stolpere über ein gutes Angebot, in eBay war da schon das ein oder andere Teleskop sehr reizvoll.
      Für mich aber ist klar, dass für Mak maximal 150mm Öffnung , für SC maximal 200mm Öffnung (ist glaube ich C8) in Frage kommen. Damit kommt meine GP-Montierung noch klar und die Teile sind noch erschwinglich. Für ED Refraktoren gilt dies bis 80mm, ggf. noch 100mm. Aktuell ist ein Skywatcher ED 100/900mm APO drin für 375€, aber ich denke das wird dann mit dem fotografieren schon schwieriger.

      In der Zwischenzeit nutze ich weiter den Dobson und fotografiere bzw. versuche es :rolleyes: und lerne die Bildbearbeitung.
      Gestern habe ich mal den Polsucher gecheckt und festgestellt, dass er total dejustiert war. Ich habe ihn dann justiert, so gut es für mich ging. Heute abend soll es bei uns klar sein, dann kommt der nächste Test (1 Minute Nachführung). Blöd ist da nur der Mond, der den Himmel noch weiter aufhellt.

      Nice Weekend wünscht
      Stefan
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      . . . bin am Anfang. Dobson oder MAK, das ist hier die Frage!
    • @ Matthias
      Danke, das war das, was ich wissen wollte. So ein Röhrchen habe ich eben auch noch, und wusse nicht wie einsetzen. Das wäre mal ein Vorschlag.

      @stefan
      Warum sollte es mit dem 100/900 mit dem Fotografieren schwieriger werden? Die Schwierigkeiten sind die gleiche, nur mit etwas mehr Brennweite und kleineres Gesichtsfeld. Zum ED brauchst du dann noch einen Bildfeldebner(Flattener), evtl. auch Reducer...

      Ich bezweifle, dass das etwas wird mit dem Fotografierern heute Abend, sei denn du machst das noch bevor der Mond aufgeht(-> 23:00). Ich würde das zu DI/MI verschieben. Aber trotzdem viel Glück.
      Liebe Grüsse und klaren Himmel

      Marlene


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