Wie seit ihr zum Hobby der Astronomie gekommen?

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    • Wie seit ihr zum Hobby der Astronomie gekommen?

      Hallo Balkonauten,

      mich würde einmal interessieren wie ihr zur Astronomie gekommen seit?

      Bei mir war es ein besuch in der Sternwarte, als ich 9 Jahre alt war.
      Es hat mich so faszieniert als ich erst die Sonnenflecke im Teleskop gesehen hatte und danach den Sternhimmel im Planetarium.
      Das werde ich nie vergessen.

      Wie war es bei euch?

      VLG Thomas
    • Hi zusammen,

      ich hatte 1964 bei Bekannten in den Nachrichten einen Kurzbericht über Alexej Leonow und seinen Ausstieg ins Weltall gesehen (meine Eltern hatten damals keinen Fernseher) . Von da an war ich absolulter Raumfahrt-Fan. Da war ich 8 Jahre alt. Irgendwann habe ich dann gemerkt, dass ich wegen meiner Brille nie Astronaut werden könne (war damals so, wäre aber auch wegen anderer Sachen nie gegangen, habe ich nur mit 8-12 nicht so begriffen....) Irgendwann zwischen 12 und 15 habe ich dann die Astronomie entdeckt und mit 16 meinen ersten 60mm Quelle-Refraktor gekauft. und bin mehr (incl. Astronomie-Studium) oder weniger (völlig andere berufliche Laufbahn) dabei geblieben.(nicht beim Quelle-Ding, das habe ich irgendwann entsorgt und mittlwerweile durch etwas "anständiges" ersetzt...) vor einiger Zeit habe ich mich der Astronomie (mit dem Ende meiner beruflichen Laufbahn) wieder mehr zugewendet..... mal sehen was noch draus wird......

      Gruß
      Heinrich
    • Hallo zusammen,

      na ich glaube wir kennen Thomas lange und gut genug um zu wissen, dass das nicht seine Absicht gewesen sein kann.


      Bei mir war es auch irgendwann als ich 6-7 Jahre alt war denke ich. Mein Vater war da bereits an der Fotografie von sehr auffälligen astronomischen Objekten (Mond, den hellen Kometen) interessiert und da hatte ich auch schon so ein leichtes Interesse, kann mich aber so an kaum etwas erinnern - also so starkes Interesse war da noch nicht vorhanden. Wann genau ich das erste Mal mit dem Fernglas den Himmel detailiert beobachtete weiß ich nicht mehr, aber es müsste so um 1999 herum gewesen sein. An die beiden ersten Beobachtungsobjekte erinnere ich mich aber noch sehr gut. Es waren zum einen die Plejaden (Messier 45) sowie auch der Orionnebel (Messier 42), wobei mich natürlich letzterer am meisten faszinierte. Mein allererstes Teleskop kaufte ich mir am 07.11.2002 und mit diesem machte ich dann erste Beobachtungen der hellsten Objekte wie dem Mond und den Planeten. Seit diesen Tagen hat mich die Astronomie nie wieder losgelassen und es gibt keine klare Nacht, wo ich nicht mindestens einmal hochgucke und denke: Wow ist das einfach nur genial!

      Tolles Hobby und man erlebt dabei auch viele schöne Dinge, die man eben nur nachts / bei DUnkelheit antreffen kann.

      VG
      Frank
      Maksutov (127/1500 mm) / Skywatcher Startravel (80/400 mm)
      Meine Webseite
    • ThomasNRW schrieb:

      Marlene schrieb:

      Thomas, ich bin etwas verwirrt... Was findest du hierbei so amüsant?
      SORRY, ich wusste nicht das dies eine Krankheit ist. Hab gerade danach gegoogelt. Ich hatte dieses Wort noch nie gehört/gelesen. :G:EEE
      VLG Thomas
      Hallo Thomas

      Das hatte ich mir halber gedacht. Alles gut! :freundekk
      Liebe Grüsse und klaren Himmel

      Marlene


      "Wir sind nur Gäste des Lebens, und gute Gäste hinterlassen den Ort, den sie bewohnt haben sauberer, als sie ihn vorgefunden haben." - Harald Lesch
    • Ich wurde schon als Kind von der Raumfahrt durch die Gemini- und Apollo-Missionen geprägt. Dann habe ich einen Teil meiner Kindheit einem Internat verbracht, wo ich zum ersten Mal mit der Astronomie in Berührung kam. Wir hatten dort ein schönen alten Refraktor mit einem Messing-Tubus. Nachgeführt wurde es manuell (ich glaube, es war eine AZ-Montierung auf einem Holzstativ). Damit konnte man den Mond beobachten, sowie Jupiter, Saturn und Mars. Ich war dermassen davon fasziniert. Leider ging das alles in Vergessenheit, nachdem ich das Internat verlassen hatte. Trotzdem blieben die Beobachtungen in Erinnerung. An die Astronomie habe ich mich immer mehr oder weniger passiv interessiert, bis mir meine heutige Partnerin vor etwa 20 Jahre ein Buch über die Astronomie nach hause brachte. Dann wurde das Interesse sehr schnell wieder wach und habe Unmengen an Literatur verschlungen und das Internet nach dem Thema abgegrast. Sehr schnell Kamm auch der Wunsch, nach einem eigenen Teleskop. Es wurde ein 4"-Mak auf einer EQ3-Montierung. Mein Interesse schwappte dann zu DSO rüber, und mir wurde schnell klar, dass der Mak nicht das geeignete Mittel war. Ein guter Freund hatte mir dann einen alten Schmidt-Newton für ein Appel und ein Ei überlassen. Den musste ich allerdings erst etwas aufmöbeln und tunen.

      Etwa in dieser Zeit hatte ich dieses Forum kennengelernt und erst mal passiv mitgelesen, bis mich Schubi aus der Dunkelheit holte.

      Das ist in etwa mein Abriss zu meinem astronomischen Werdegang.
      Liebe Grüsse und klaren Himmel

      Marlene


      "Wir sind nur Gäste des Lebens, und gute Gäste hinterlassen den Ort, den sie bewohnt haben sauberer, als sie ihn vorgefunden haben." - Harald Lesch
    • Schubi, das ist ganz einfach. Ich habe lange still mitgelesen, du hast das bemerkt und mich aufgefordert, aktiv mitzumachen. Lang ist es her... Und ich vermisse dich und deine Beiträge...
      Liebe Grüsse und klaren Himmel

      Marlene


      "Wir sind nur Gäste des Lebens, und gute Gäste hinterlassen den Ort, den sie bewohnt haben sauberer, als sie ihn vorgefunden haben." - Harald Lesch
    • Hallo,

      es ist schon sehr interessant zu lesen wie ihr zu eurem Hobby gekommen seit.

      Bei mir war es nicht der klassische Weg, so nach der Art: "... schon als Kind interessierte ich mich für die Astronomie. Mit 10 Jahren bekam ich mein 1. Teleskop ..."
      In letzter Zeit wurde mir auch im privaten Umfeld häufiger die Frage gestellt, wie ich zu dem Hobby gekommen sei.

      Schon seit langem interessiere ich mich für die historische Schifffahrt, mit den verwendeten Navigationsgeräten, Seekarten, Entdeckern / Forschern, Seereisen und den damit verbundenen historischen Zusammenhängen.
      In einigen Bücher und Berichten stieß ich hierzu immer wieder auf das Thema Beobachtung des Venustransits (Halleys Methode, u.a. James Cook 1769). Zudem kam diese Thema auch in Verbindung mit der Entwicklung des Schiffschronometer immer wieder zur Sprache (u.a. John Harrison).

      Um es jetzt etwas abzukürzen, durch diese Geschichten kam ich letztendlich auf die Idee mich selbst mal an der Beobachtung von Planeten zu versuchen. Anfang 2012 kaufte ich mir das klassische Einsteigermodell einen 114/900 Newton und beobachte mit diesem ca. ein Jahr den Sternenhimmel. In dieser Zeit las ich mich in Büchern und den Astroforen ein. In diesem schönen familiären Forum meldete ich mich im April 2012 an und fand viele hilfsbereite "Leidensgenossen". -.dgzjk! Hier entdecke ich auch die tollen Planetenbilder und war so begeistert davon, dass ich mir aus einer Webcam Ende 2012 meine erste Planetenkamera baute. Viele Teleskope und Geräte folgten noch. Mitte 2013 infizierte mich dann auch noch zusätzlich das “DS-Fieber”. Verdammt! wand_22321ü ;) :D


      Meine erste Jupiteraufnahme vom Jan. 2013 - 5" Mak, eine umgebaute Logitech c270 HD Webcam und händische Nachführung mit einer EQ3-1
      Viele Grüße
      Gordian

      >> Meine kleine Astro-Webseite <<
      Ps: Astrofotografie setzt Geduld und Leidensfähigkeit voraus!
    • Moin,
      endlich mal 'ne Frage, die ich auch beantworten kann!

      Bei mir ist nämlich ein Kinderbuch schuld, dass ich wohl ziemlich zuerst allein gelesen habe. Aus nostalgischen Gründen habe ich es Jahrzehnte später wieder ersteigern können:
      Das Zauberspiegelchen.

      Vielleicht kennt es einer von den Älteren unter Euch...

      Viele Grüße
      Frank
      Bilder
      • DasZauberspiegelchen.JPG

        676,82 kB, 882×1.500, 32 mal angesehen
      stecknitz-astronomie.de
      ... bald ist es wieder Nacht!
    • Hallo,

      auch bei mir hat das Interesse für Astronomie seine Wurzeln im Grundschulalter. Irgendjemand schenkte mir damals das Buch "Den Sternen auf der Spur", welches einige Informationen zur Geschichte der Astronomie, zu astronomischen Distanzen und zu einigen physikalischen Grundlagen vermittelt. Ich hatte als Kind viel darin gelesen und wünschte mir immer ein Teleskop.
      Mein Vater war Lehrer und hatte gelegentlich Zugang zur Schulsternwarte, wohin er mich manchmal mitnahm.
      Wiedererwacht ist mein Interesse vor ein paar Jahren angesichts eines prachtvollen Orion von meinem Südbalkon aus. Ich machte davon Fotos und lernte, dass selbst bei relativ kurzen Belichtungszeiten auf den Bildern viel mehr zu sehen ist als mit bloßem Auge. Das galt es nun natürlich auszubauen.
      Mittlerweile ist es eine Mischung aus "Faszination Weltall" und "Faszination Technik".

      Gruß
      Gunther