Erster Versuch mit dem Newton

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    • Erster Versuch mit dem Newton

      Hallo Balkonauten,

      ich habe mal nun mein Teleskop aufgebaut und die Montierung exakt ausgerichtet und mal ein paar Probeaufnahmen gemacht.
      In vielen Beiträgen habe ich auch mitbekommen das es durch den Okularauszug zu unschönen Effekten kommt weil er zu weit in den Haubttubus ragt.
      Dem bin ich entgegen gekommen und habe den Weg zur Kamera gekürzt, so das der Okulartubus zwangsläufig weiter raus muss es ist aber immer noch ein ausreichender Fokusspiel.
      An dem Komakorrektor ist ein T2 Anschluss, ein eingeschraubter Ring, an meiner Kamera habe ich ein sehr flachen Adapter mit M42 Gewinde, jetzt müsste ich ein Zwischenring verwenden was den Okulartubus wieder nach innen zwingt.
      Ich habe ein Einschraubring hergestellt der dann direkt in den Komakorrektor eingeschraubt wird und dann auch gleich an der Kamera angeschlossen werden kann, das macht sich bemerkbar im Bild.
      Ist erst mal nur ein Versuch gewesen.

      Mfg Mario






      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Mario1966 ()

    • Hallo Mario,

      danke für deinen ausführlichen Bericht. Glückwunsch zu deiner ersten Aufnahme mit dieser Kombination. :thumbsup:

      Mario1966 schrieb:

      Dem bin ich entgegen gekommen und habe den Weg zur Kamera gekürzt, so das der Okulartubus zwangsläufig weiter raus muss es ist aber immer noch ein ausreichender Fokusspiel.
      Was ich noch nicht verstanden habe ist dieser Satz. Ich vermute mal, dass du die Seite des Okulartubus verkürzt hast, welche in den Newton hinein ragt.
      Wer den Okulartoubus nicht kürzen möchte, kann die Seite, welche in den Newton hinein ragt, auch einfach mit Velours verkleiden. Das hilft auch.


      Mario1966 schrieb:

      An dem Komakorrektor ist ein T2 Anschluss, ein eingeschraubter Ring, an meiner Kamera habe ich ein sehr flachen Adapter mit M42 Gewinde, jetzt müsste ich ein Zwischenring verwenden was den Okulartubus wieder nach innen zwingt.

      Hast du bei deinem Umbau auch den vorgegebenen Abstand zwischen Korrektor und Kamerachip eingehalten? Auf beiden Bildern sind die Sternabbildungen in den Ecken nicht optimal.
      Viele Grüße
      Gordian

      >> Meine kleine Astro-Webseite <<
      Ps: Astrofotografie setzt Geduld und Leidensfähigkeit voraus!

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Kurt ()

    • Hallo Gordian,

      durch das verkürzen des Weges ist der Abstand zwischen Kamerachip und Korrektor ist der Abstand auf keinen Fall optimal, ach nö ;( , das habe ich nicht eingehalten.
      Danke für den Hinweis, ich habe mal die Bilder verglichen das eine vor den Umbau und das andere nach diesem, der Korrektor ist zu nah an den Chip.
      Muss mich da noch was einfallen lassen, ich will noch eine Hüllse herstellen die den optimalen Abstand hat und den Durchmesser der Steckhüllse vom Korrektor selber, mit Velours auskleiden sehe ich als letzte Möglichkeit.
      Bilder folgen noch.


      Mfg Mario
    • So jetzt habe ich Abhilfe geschaffen, ein Adapter der zwischen Kamera und Korrektor kommt, der Arbeitsabstand kommt bei dem T2-Gewinde auf 55 mm, beim Korrektor selber das M 48 liegt der Arbeitsabstand bei 58 mm und das habe ich gleich genutzt und auf der ein Seite das passende Gewinde gedreht, auf der anderen habe ich das M 44 gedreht für den Anschlussring.
      Jetzt komme ich auf ein Arbeitsabstand von 55 mm und die Hülse hat auch genau den Durchmesser des Korrektors so das er genau in den Okularauszug passt.

      Hallo Gordian

      Kurt schrieb:

      Was ich noch nicht verstanden habe ist dieser Satz. Ich vermute mal, dass du die Seite des Okulartubus verkürzt hast, welche in den Newton hinein ragt.
      Wer den Okulartoubus nicht kürzen möchte, kann die Seite, welche in den Newton hinein ragt, auch einfach mit Velours verkleiden. Das hilft auch.
      Ich habe auf verschieden Seiten gelesen das sie ihre Auszüge gekürzt haben, das wollte ich vermeiden.


      Mfg Mario



    • Hallo Mario

      jetzt stelle ich mal eine Frage in den Raum: Wäre es nicht besser gewesen, den Tubus zu kürzen? Oder einfach die Spiegelzelle richtung FS verschieben. Ich denke, der Aufwand wäre gewiss geringer gewesen.
      Liebe Grüsse und klaren Himmel

      Marlene


      "Wir sind nur Gäste des Lebens, und gute Gäste hinterlassen den Ort, den sie bewohnt haben sauberer, als sie ihn vorgefunden haben." - Harald Lesch
    • Hallo Marlene,

      Marlene schrieb:

      jetzt stelle ich mal eine Frage in den Raum: Wäre es nicht besser gewesen, den Tubus zu kürzen? Oder einfach die Spiegelzelle richtung FS verschieben. Ich denke, der Aufwand wäre gewiss geringer gewesen.
      Tubus Kürzen das wollte ich vermeiden und die Spiegelzelle nach vorn ist auch eine Möglichkeit, aber ich brauchte sowie so ein passenden Adapterring mit dem ich auf den richtigen Arbeitsabstand von Korrektor zur Kamera auf 55 mm komme und habe es auch gleich ausgenutzt.
      Und weil es sich angeboten hat habe ich diesen Abstandshalter gleich auf das fünf Zoll Maß gedreht, mit einem Gewinde versehen auf beiden Seiten zum adaptieren und zugleich taucht der Korrektor und Kamera tiefer in den OAZ das reicht aus.

      Mfg Mario

      So sieht das ganze aus, der Ring ist inzwischen eloxiert und gefärbt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Mario1966 ()

    • Hallo Balkonauten,

      so das ganze habe ich noch mal getestet und das Ergebniss ist besser als erwartet, da braucht nichts mehr mechanisch verändert werden.
      Die Breite des Ringes gibt vor wie weit ich den Tubus rausdrehen muss und dieser Teil ist dann nicht mehr im Haubttubus, das ist jede Menge.
      Der Arbeitsabstand ist genau wie vorgeschrieben, das Bild unten zeigt das Ergebniss.

      Mfg Mario

    • Hallo Spunti,

      Marlene und Karsten muss ich recht geben, da muss ich nichts mehr dazu sagen.
      Aber ich muss dich jetzt auch mal was fragen. Kannst du den Orionnebel visuell so sehen? ich nicht.



      Ich muss meine Einstellungen der Kamera noch mal überprüfen, mit Iso 1600 ist nicht so optimal, da werde ich wohl etwas runter gehen.

      Mfg Mario

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Mario1966 ()

    • Hallo Mario,

      ich hatte ja vorsichtig geschrieben, dass ich von Fotos keine Ahnung habe.
      Es war nur das erste mal, dass mir auffiel, dass erwas visuell schöner wirkt, als auf dem Foto.
      Es war nur als Anregung gedacht, nicht als Kritik.

      Ich kann dich aber beruhigen. Ich sehe den Orion-Nebel nicht farbig und auch nicht so ausgeprägt. :)
      Und Galaxien hab ich noch nie gesehen außer das Zentrum von Andromeda.

      Viele Grüße
      Spunti
    • Hallo Spunti,

      ich habe dich schon verstanden, keine Angst ich sehe es auch nicht als Kritik aber bei Fotos sehen die Objekte viel besser aus, vielleicht kommst du auch mal auf dem Geschmack.
      In übrigen wenn du die Form einer Galaxie sehen möchtest, dann schau M 51 mit ein Achtzöller (Spiegel) an da kannst du die Form erkennen, aber nur die Form und das zweite Objekt daneben.

      Mfg Mario
    • Moin zusammen!

      Marlene schrieb:

      Dir ist bekannt, dass ein Sensor um einiges empfindlicher ist, als unsere Augen?
      Da mag ich eventuell wiedersprechen. Unser Auge und dazugehörige Signalverarbeitung ist so empfindlich, dass sogar einzelne Photonen als Lichtblitze wahrgenommen
      werden können:
      spektrum.de/news/menschen-koen…photonen-erkennen/1417065

      Die tiefe kommt ehr von der Belichtungszeit, da kann unser Auge nicht mithalten.
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
    • Hallo Micha

      Danke für den interessanten Artkel.

      Aber am Endeffekt ist das menschliche bzw. das Hirn nicht in der Lage, sowohl Bildinformationen zu verarbeiten. Schon keine Farben.
      Liebe Grüsse und klaren Himmel

      Marlene


      "Wir sind nur Gäste des Lebens, und gute Gäste hinterlassen den Ort, den sie bewohnt haben sauberer, als sie ihn vorgefunden haben." - Harald Lesch
    • Moin Marlene!

      Marlene schrieb:

      Schon keine Farben.
      Einfache Lösung, Filterrad mit RGB-Filtern auf die Nase :D

      Marlene schrieb:

      Aber am Endeffekt ist das menschliche bzw. das Hirn nicht in der Lage, sowohl Bildinformationen zu verarbeiten.
      Das stimmt schon, dass das Gehirn das nicht verarbeitet, und das ist auch gut so, denn würden wir mit wesentlich weniger als ca 50 Bildern/Sekunde sehen, dann würden wir ständig irgendwo gegenlaufen. 8) Aber für die kurzen "Belichtungszeiten", die unser Gehirn dann doch recht gut verarbeitet, sehen wir mit gesundem Auge in der Nacht verdammt viel, da kommt eine Kamera schwer mit.
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
    • Hallo,
      ich hatte oben geschrieben, dass die Plejaden visuell schöner aussehen als auf den meisten Fotos.
      Dazu muss ich gestehen, dass ich seit eben erst weiß, dass um die Plejaden Reflexionsnebel existieren. Nicht lachen, aber das wusste ich nicht. Hab ich visuell nicht gesehen und auch nicht versucht zu sehen.

      Jetzt ist mir klarer, warum man dort auch so viel Licht einfangen will und was das für Farbsäume um die Hauptsterne sind.

      CS
      Spunti
    • Hallo Spunti,

      keiner wird lachen, es ist so, keiner weiß alles.
      ich persönlich habe den Reflexionsnebel auch noch nicht gesehen, selbst mit ein 8 Zoll-Spiegel nicht.
      Ich habe aber ein Vergleich gemacht mit einem Sechszöller visuell und unter ein Foto was du unten sehen kannst, visuell kann man die Form zwar erahnen aber nicht direkt, beim Foto sieht das aber anders aus.
      Vielleicht steigst du doch noch um, du musst ja nicht gleich voll loslegen, ich kann nur sagen es ist interessant.

      Mfg Mario


    • Moin!

      Spunti schrieb:

      Dazu muss ich gestehen, dass ich seit eben erst weiß, dass um die Plejaden Reflexionsnebel existieren

      Spunti schrieb:

      Nicht lachen
      Nee, lachen tut sicher keiner, aber etwas wundern kann man sich schon?
      Der erste Beitrag im Thread, drittes Bild, da sieht man doch die Nebel schon recht anständig, vor allem der Merope-Nebel?!
      Ich weiß, man soll jetzt von sich aus nicht auf andere schließen, aber wenn ich zur visuellen Beobachtung den 12´er rausrücke, dann schaue
      ich doch meistens vorher, was die Nacht auf dem Plan steht. Manche mögen ja Stellarium im Kopf haben, ich nicht. Und da schaue ich meist auch gleich, wie denn das Objekt sowohl visuell als auch fotografisch aussieht, um mich bei der Beobachtung drauf einzustellen, manchmal ist beispielsweise ein Filter angesagt, oder man schaut nach den Flächenhelligkeiten von Nebeln, ob die visuell überhaupt erreichbar sind.
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
    • Ich schaue meist hinterher in den Deep Sky Reiseführer und da sind Bilder und Zeichnungen, wie es visuell aussieht. Jetzt hab ich extra noch mal geguckt und die Nebel werden dort auch beschrieben. Hab ich sicher überlesen.
      Vorher plane ich selten. Denn ich weiß oft vorher nicht ob ich überhaupt Zeit habe rauszugehen. Und wenn ich müde werde oder mir kalt wird, breche ich auch einfach ab. Am liebsten würde ich tagsüber schlafen und die ganze Nacht draußen gucken, aber Familie und Beruf lassen das leider nicht zu.

      Stellarium ist mir ein Begriff, aber ich bin kein Freund von Technik und nutze es bewusst nicht. Wahrscheinlich möchte ich deswegen auch nicht fotografieren. (Eine automatische Nachführung würde mich schon reizen.)

      Viele Grüße
      Spunti