Galaxie M101

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    • Galaxie M101

      Hallo zusammen.
      Nach längerer Pause habe ich mich an dem M101 versucht, sollte das Foto noch zu dunkel sein oder andere Verarbeitungsfehler geben, wäre ich dankbar mich zu korrigieren.

      Nikon D850 300 mm Objektiv Blende 4 120 Minuten zu je 90 Sekunden belichtet, wobei ich glaube das ich auf 60 Sekunden belichten zurückgehen sollt da die Sterne doch leicht verzogen sind.

      Flatframes 15
      Darkframes 10



      salzkammergut-foto.at/php/images/M101.jpg

      Etwas klein aber mehr geht wohl nicht mit meiner Ausrüstung.

      Und da habe ich noch eine Frage?
      Ich bekomme in den nächsten Tagen meine modifizierte Nikon D810 und da gibt es gewisse Unsicherheiten bezüglich, ob man zusätzlich Filter auf das Objektiv schrauben sollte oder kann man die Kamera einfach so verwenden wie ich Sie bekomme, als ohne zusätzliche Filter.

      Liebe Grüße
      Peter

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Peter. ()

    • Peter. schrieb:

      Ich bekomme in den nächsten Tagen meine modifizierte Nikon D810 und da gibt es gewisse Unsicherheiten bezüglich, ob man zusätzlich Filter auf das Objektiv schrauben sollte oder kann man die Kamera einfach so verwenden wie ich Sie bekomme, als ohne zusätzliche Filter.
      So, da ja im anderen Thread die Antworten wohl nicht ausgereicht haben hier nochmal ausführlich:

      Die Kamerachips sind empfindlich im Spektralbereich Ultraviolett bis nahes Infrarot. Alle Spektralbereiche, welche ich für die Tageslichtfotografie nicht brauche werden durch
      ein Filterpaket vor dem Bildchip geblockt.
      Normale Tageslichtobjektive sind meist nur für den sichtbaren Spektralbereich mehr oder weniger optimiert, bei IR kommt es zu einer so genannten Aberration, was letztendlich Unschärfe bedeutet.
      Das Filterpaket einer modernen Kamera besteht aus mehreren Filtern. Einmal einen Sperrfilter, welcher IR und UV nahezu komplett blockt, zum anderen ist ein Tiefpassfilter verbaut, welcher für die Farbbalance die Transmission ab ca. 550nm bis zum NIR langsam abfallen lässt.
      Die Ha-Spektrallinien, welche wir für die roten Nebel haben wollen liegen bei 650-670nm.

      Nun gibt es mehrere Arten der Astromodifikation:

      - es wird nur der Tiefpassfilter ausgebaut, der eigentliche IR-UV-Blockfilter bleibt
      - es wird das komplette Filterpaket ausgebaut (full spektrum mod)
      - es wird das komplette Filterpaket mit den Mikrolinsen auf dem Chip ausgebaut ( full spectrum mono mod)

      Das Problem ist, dass der IR-Filter nicht sofort an der Grenze zu tiefem rot und nahem Infrarot blockt, die Kennlinie ist etwas ins NIR verschoben. Dafür blockt
      der Tiefpassfilter etwas bis in den nahen Infrarotbereich.
      Ausgebauter Tiefpassfilter:

      Wird der Tiefpassfilter nun ausgebaut, entsteht direkt an der Grenze tiefes Rot-Nahes Infrarot eine Lücke, durch die infrarotes Licht auf den Chip kommt.
      Dies kann zu etwas unscharfen und dicken Sternen führen.
      Um das zu verhindern wird statt dem Tiefpassfilter in der Regel ein Spezialfilter von Astrodon oder Baader Planetarium eingebaut, der diese Lücke schließt.

      Dies ist aber nur wichtig, wenn ich in Farbe mit einer Linsenoptik fotografieren möchte.

      Nun wissen wir hier leider alle nicht, wie nun deine Kamera umgebaut wird. Und nur nochmal zum Verständnis: Der Spezialfilter gehört normalerweise zum Umbau dazu.

      PS: Nun könnte man ja einfach denken, man nimmt jetzt einen handelsüblichen IR-Filter und schraubt ihen davor, das wird aber damit enden, dass der wieder einen
      Teil des Ha-Spektralbereiches abschnippelt, weil so steil ist meist die Filtercharakteristik nicht.
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
      Meine Bilder auf AstroBin

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von mic ()

    • Hallo Peter,

      kurz erstmal ine kleine Ergänzung zu Michas Ausführungen, die voll zutreffen.

      Ich habe zwei umgebaute Sony Nex6 - eine fullspectrum, die andere definierter Astrofilter vor dem Chip.
      Bei der zweiten Kamera ist zwar ein definierter UV/IR-Cut-Filter eingebaut, aber der hat eine andere Durchlasskurve als der originale Filter.
      Bei der Fullspectrum-Kamera brauchts eines UV/IR-Cut irgendwo im Strahlengang (beim Teleskop) oder vor dem Objektiv.

      Egal welchen Umbau du vornehmen lässt, du kommst um einen manuellen Weißabgleich nicht herum. Das habe ich bei beiden Kameras gemacht und arbeite nur noch damit.

      Zu deinem Bild oben. Es sieht auf den ersten Blick schön aus, die Galaxie kommt sehr schön rüber im Feld und auch die kleineren Galaxien sind gut zu erkennen.

      Du hast sicherlich mit automatischem Weißabgleich (WB) gearbeitet. Das Bild hat bei mir auf dem kalibrierten Monitor einen Türkis-Stich.
      Versuch doch mal Folgendes:
      1. im Menü WB => einen WB erstellen (auf eine gleichmäßig ausgeleuchtete leicht graue Wnd)
      oder
      2. Im Menü WB => Frabtemperatur auswählen (z.B. 5000K => dann nochmal nach rechts drücken - es erscheint ein Farbfeld, in dem du den Farbpunkt / die Farbgewichtung setzen kannst.

      Da musst du mal ein bisschen probieren. Meine Nikon D7100 neigt dazu, dass Grün immer besonders stark zu betonen. Macht sich zwar bei Tageslichtaufnahmen nicht schlecht, aber Nachthimmel nicht gut.


      Ich meine aber, dass du den Fokus nicht 100pro getroffen hast. Ich habe damit auch so meine Probleme, da muss man sich sehr viel Zeit nehmen.

      Weiterhin hast du auch eine Bildfelddrehung zu verzeichnen. Auf den Einzelbildern ist davon sicher nichts zu sehen, aber beim Stack. Einnordung nicht ganz optimal.

      Bitte verstehe meine Hinweise nicht als Nörgeln am Bild - nein das Bild ist schön - aber ich hatte mal die gleichen Probleme.

      Hinweis am Rande:
      Mittlerweile fotografietre ich mit der D7100 nur noch Tageslicht. Für die Astrofotografie habe ich meine Systemkameras (nur 1/3 so schwer gegenüber der D7100).
      Und deine D810 wird da nochmal schwerer sein.
      Ich nutze alle meine Nikkore an den beiden Sony Nex6 und der A7 (alles gebrauchte Kameras - günstig ersteigert).
      Ein Blick in die Tiefen des Weltalls ist immer ein Blick in die Vergangenheit.
      Grüße und cs
      Frank
      astrofanweb.de
    • Astrofan schrieb:

      Hallo Peter,

      kurz erstmal ine kleine Ergänzung zu Michas Ausführungen, die voll zutreffen.


      Bitte verstehe meine Hinweise nicht als Nörgeln am Bild - nein das Bild ist schön - aber ich hatte mal die gleichen Probleme


      Danke für eure Kommentare.

      Ja ich habe den automatischenWeißabgleich benutzt, das werde ich bei der modifizierten Kamera ändern
      und ich verstehe den Kommentar sicher nicht als Nörgeln, sondern ich bin über jede Hilfe dankbar.

      Lg. Peter
    • Hallo Peter,

      Micha und Frank haben sich ja schon zu deinem Bild geäußert. Zusammengefasst kann man sagen, dass Du noch üben musst. Der Fokus passt nicht, die Nachführung ist nicht ganz ok (Einnordung anpassen) und an deiner Stelle würde ich auf der StarAdventurer erstmal mit kleinerer Brennweite agieren.

      Bei der Bearbeitung musst Du den Grünstich in den Griff bekommen. Dafür gibt es für Photoshop das Plugin HLVG. Wenn man näher in das Bild auf M101 zoomt sieht man, dass Du das Objekt mit Schärfungs- oder Rauschalgorithmen ziemlich kaputt gemacht hast. Es sind körnige Artefakte entstanden.

      Was Du noch nicht beantworten konntest ist die Frage von Micha nach der Art der Modifikation? Nur dann können wir an der Stelle auch Infos zu evtl. notwendigen Filtern geben.
      Klaren Himmel wünschen

      Antina und Karsten

      astrokarsten.wix.com/farbe-des-universums/
    • Hi zappie,

      genau so ist es. Bei einer Linsenoptik ist die Brechung abhängig von der Wellenlänge (Dispersion).
      Das gibts bei reinen Spiegeloptiken nicht.

      Deshalb ist es von Vorteil, wenn du auch am Guidescope einen IR-Cut einsetzt. Ist dann von Vorteil, wenn du ein billiges Guidescope hast, bei dem schon die Fokussierung ein Problem ist.
      Ein Blick in die Tiefen des Weltalls ist immer ein Blick in die Vergangenheit.
      Grüße und cs
      Frank
      astrofanweb.de
    • ist vielleicht etwas unglücklich ausgedrückt, ich hätte ehr schreiben sollen "Dies ist nur wichtig, wenn ich mit einem Farbsensor mit einer Linsenoptik fotografieren möchte"

      Ich meine das so, dass z.B. mit einem full spectrum mono-Kamera keiner einfach so S/W-Fotos machen würde. Die nehme ich, um
      Schmalbandaufnahmen zu machen oder arbeite mit RGB-Filtern oder mit Luminanzfiltern, und die blocken ja schon von sich aus UV/IR.
      Wenn ich da jetzt noch einen UV/IR-Filter zwischenhängen würde hätte ich wieder Transmissionsverluste.

      Daher haben ja die allermeisten "richtigen" S/W-Astrokameras keinen Filter vor dem Chip bzw. der lässt sich der ausbauen.
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
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    • ich resümiere mal:

      - wird der Tiefpassfilter gegen einen Astrofilter (BCF) ausgetauscht bedarf es keiner weiteren Filter. Das ist eigentlich die gängige Umbaupraxis.
      - Wird kein Astrofilter beim Umbau eingebaut oder wird die komplette Filtereinheit ausgebaut muss natürlich ein UV/IR-Sperrfilter verwendet werden

      Hier kann aber kein x-beliebiger Objektivfilter verwendet werden, da dieser höchstwahrscheinlich ebenfalls genau den Wellenlängenbereich blocken wird wie der ausgebaute Filter.

      Als Filter sollte dann sowas verwendet werden:
      astronomik.com/de/clip-filter/…clip-filter-nikon-xl.html
      Die Durchlasskurve sollte in etwa diesen entsprechen:
      astronomik.com/de/uv-und-ir-bl…-l-2-l-3.html?___store=de
      sonst ist die Ha-Linie wieder weg.

      Ich habe auch schon von Fällen gelesen, wo der komplette Filter ausgebaut wurde und man dann bei Objektiven, wo es mit unendlich schon knapp zuging,
      nicht mehr scharfstellen konnte. Da fehlt dann der Lichtweg des Filters, auch wenn das nicht viel ist. Hier gibt es so Klarglas-"Filter" (ist ja an sich kein Filter), welche an Stelle des Originalfilters eingebaut werden, um den Lichtweg zu bieten.

      PS: Wird die Kamera hier umgebaut?
      optic-makario.de/
      Viele Grüße,
      Micha

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mic ()

    • Hallo Peter,

      ich habe für meine Sony Nex6 fullspectrum einen B-W F-Pro Filter. Siehe hier. Der ist zwar nicht billig, aber mMn super gut.
      Durchlass von ca. 400nm bis 700nm. Da geht die Ha-Linie super durch und Tageslicht-Aufnahmen gelingen damit auch sehr gut.
      Aber wie oben schon geschrieben - um einen manuellen WB kommt man nicht herum.
      Ein Blick in die Tiefen des Weltalls ist immer ein Blick in die Vergangenheit.
      Grüße und cs
      Frank
      astrofanweb.de
    • Hallo Frank

      Ich habe vor einer Stunde meinen Händler angerufen und der hat mir erklärt, dass es sich um ein fullspectrum Umbau handelt, das heißt ich brauche wie du beschrieben einen UV/IR-Sperrfilter den kann man ja so wie ich, das bei deiner Link gesehen habe einfach auf das Objektiv aufschrauben.

      Dann kommen wir der Sache schon etwas näher, brauche ich dann sonst noch welche Filter?

      Lg. Peter
    • Peter. schrieb:

      das heißt ich brauche wie du beschrieben einen UV/IR-Sperrfilter den kann man ja so wie ich, das bei deiner Link gesehen habe einfach auf das Objektiv aufschrauben.
      Nichts für ungut, aber warum ziehst du denn den von mir verlinkten Clipfilter nicht in Betracht? Wenn du die Objektivfilter verwendest bräuchtest du ja für verschiedene
      Objektive mit eventuell unterschiedlich großen Objektivdurchmessern je einen eigenen Filter.
      Mit einem Clipfilter, den es ja nun auch für Nikon Vollformat gibt, fährst du m.E. besser.
      Viele Grüße,
      Micha

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    • Hallo Micha,

      die Idee ist zwar gut. Aber:
      1. Wenn man bei Nikon alte Ais-Nikkore einsetzt (so wie ich), dann ragt die Objektivmechanik in die Kamera. Damit fällt ein Clipfilter mMn flach. Bei Sony-E-Mount ist das z.B. kein Problem, da ja noch der Objektivadapter dazwischen kommt.
      2. Es gibt für Objektive Step-Up- und Step-Down-Filteradapter. Ich habe mir einen großen Filter gegönnt und den kann ich über verschiedene Adapter an jedes meiner Objektive schrauben.

      Das ist meine subjektive Einschätzung. Muss jeder für sich selbst entscheiden. Natürlich wäre deine die elegantere Lösung.
      Ein Blick in die Tiefen des Weltalls ist immer ein Blick in die Vergangenheit.
      Grüße und cs
      Frank
      astrofanweb.de
    • Moin Frank,

      Astrofan schrieb:

      Wenn man bei Nikon alte Ais-Nikkore einsetzt
      Das mag stimmen, muss man halt vorher wissen, der Threadstarter hat das nicht mit dazugeschrieben. Wenn man solche Objektive benutzt fällt dann ja generell auch
      Ha, S2, O3, UHC usw. flach. Ich habe meine nicht kompatiblen Objektive so bearbeitet, dass sie mit nem Clipfilter funktionieren, da ist ja meist nur das Blendrohr zu kürzen und der Hebel für die Springblende auszubauen. Die Astroobjektive kommen ja zum Schluß eh nicht mehr an eine "Tageslichtkamera". Bei Nikon
      wird das ähnlich sein, denk ich mir.
      Letztenendes ist es ja nicht mein Kram. Ich kann hier nur Vorschläge machen.


      PS, gerade gesehen, Linienfilter gibts auch als 50mm-Schraubfilter, mit Ringen ist es dann aber Verschwendung, wenn ich beispielsweise ein Lichtstarkes Mittelbrennweitenobjektiv mit mind. 70mm Objektivöffung habe.
      Viele Grüße,
      Micha

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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mic ()

    • mic schrieb:

      PS, gerade gesehen, Linienfilter gibts auch als 50mm-Schraubfilter, mit Ringen ist es dann aber Verschwendung, wenn ich beispielsweise ein Lichtstarkes Mittelbrennweitenobjektiv mit mind. 70mm Objektivöffung habe.
      Hallo Micha,

      ja das ist natürlich so. Ich habe auch einen solchen Adapter von M52 auf M48. Da kann ich an meinen Nikkoren mit 52mm Filteraufnahme dann die Schmalbandfilter einsetzen. Das geht gut.
      Bei z.B. 72mm hast du natürlich Verlust. Aber du kannst mit offener Blende fotografieren und hast schöne Sterne ohne Spikes durch die interne Blende.
      Ist trotzdem suboptimal.
      Ein Blick in die Tiefen des Weltalls ist immer ein Blick in die Vergangenheit.
      Grüße und cs
      Frank
      astrofanweb.de
    • Moin Frank!

      Astrofan schrieb:

      Wenn man bei Nikon alte Ais-Nikkore einsetzt (so wie ich), dann ragt die Objektivmechanik in die Kamera. Damit fällt ein Clipfilter mMn flach
      Ich hatte nochmal bei Astronomik nachgesehen, die schreiben: Zitat Astronomik
      "
      Bei der Verwendung der Nikon XL Clip Filter in einer D850 können alle manuellen Objektive und T-Adapter ohne jede Einschränkung benutzt werden.
      Mit
      AF Objektiven gibt es eine Fehlermeldung und die Kamera kann nicht
      benutzt werden! Workoraund für diesen seltsamen Fehler: Wenn man die
      elektrischen Kontakte des Objektives mit etwas Klebeband abdeckt,
      liefert die Kamera keine Fehlermeldung und man kann normal
      fotografieren." Zitat Ende


      Jetzt müsste Peter, da er alle beide Kameras (810, 850) sein Eigen nennt mal schauen, ob die Bajonettmäßig gleich gebaut sind. Ist das der Fall, müssten alle Nikkore mechanisch passen, außer die AF-Objektive elektrisch.
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
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    • Hallo Peter,

      was über die Kombination aus Vollspektrum-Kameras und Linsenoptiken hier geschrieben wurde, kann ich alles bestätigen. Mit einer Linsenoptik brauchst du einen UV/IR-Cut-Filter, sonst gibt es Probleme mit dem Fokus.
      Ich selbst benutze auch eine Vollspektrum-Kamera, allerdings mit einer Spiegeloptik. Da gibt es keine Probleme mit dem Fokus, allerdings haben die Bilder einen extremen Farbstich.
      Diesen ignoriere ich, d.h. ich mache mir keine Gedanken über den Farbabgleich der Kamera. DeepSkyStacker arbeitet mit RAW-Dateien (spielt der Farbabgleich da überhaupt eine Rolle?) und macht am Ende einen Abgleich der Farbkanäle, so dass der extreme Farbstich im gestackten Bild weg ist. Danach wende ich in einem der ersten Bearbeitungsschritte eine astrometrische Farbkalibrierung an, wie sie z.B. das Freeware-Programm Regim bietet. Die Farben verbessere ich im Nachgang noch mit Gimp.

      Ich habe das mal auf die Schnelle auf dein JPG-Bild angewendet:



      Viele Grüße
      Gunther
    • Gunther schrieb:

      Hallo Peter,

      Danach wende ich in einem der ersten Bearbeitungsschritte eine astrometrische Farbkalibrierung an, wie sie z.B. das Freeware-Programm Regim bietet. Die Farben verbessere ich im Nachgang noch mit Gimp.
      Ich habe das mal auf die Schnelle auf dein JPG-Bild angewendet:



      Viele Grüße
      Gunther

      Hallo Gunter

      Das Freeware-Programm Regim werde ich mir gleich mal herunterladen, da hat sich einiges auf deiner bearbeiteten Version geändert, danke für die Information.

      Liebe Grüße
      Peter