First Light mit meinem neuen (alten) Jupiter 37a

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    • First Light mit meinem neuen (alten) Jupiter 37a

      Liebe Balkonauten,

      vor einiger Zeit habe ich ein altes russisches 135mm-Objektiv erstanden: Ein Jupiter 37a mit Anfangsblende 3,5 und 15 Blendenlamellen.
      Nun konnte ich es nach langer Dauerbewölkung endlich mal am Himmel ausprobieren und ich finde, es schlägt sich nicht schlecht an meinem Bortle-5-Himmel:



      (67x205s am 7.9. und 8.9., Jupiter 37a mit IR/UV-Filter TSIR2 an Sony NEX-5Ra, ohne Guiding, Bearbeitung mit Siril, Gimp, Fitswork)

      Auf der rechten Seite scheint mir die Sternabbildung etwas schlechter zu sein als auf der linken Seitte. Vielleicht eine leichte Verkippung am Adapter - das muss ich mal noch überprüfen.

      Viele Grüße
      Gunther
    • Hallo Karsten, Thomas und Frank,

      danke für die positiven Rückmeldungen!

      Ich werde das Objektiv hin und wieder für Widefields verwenden und bin (vor allem angesichts des Preises) auch ganz zufrieden damit.
      Den Adapter muss ich nochmal prüfen, mit dem hatte ich erst neulich experimentiert.

      @Karsten: Flats hatte ich verwendet. Allerdings hatte ich bei der Aufnahme eine aus Veloursfolie gefertigte Taukappe verwendet. Die Folie hatte ich noch übrig vom Auskleiden des Teleskops und sie hat das Beschlagen des Objektivs verhindert und vor allem den Kontrast erheblich verbessert durch das Dämpfen des Streulichts. Beim Erstellen der Flats (ich mach das immer mit einem Lightpad) stand ich vor der Wahl, das Lightpad irgendwie vor die Taukappe zu halten oder exakt plan an das Objektiv ohne Taukappe. Da die Taukappe vermutlich Einfluss auf die Vignettierung hat, hatte ich es vor die Taukappe gehalten - alles noch etwas hemdsärmelig.

      Viele Grüße
      Gunther
    • Hallo Hans-Jürgen,

      bei den 205s ohne Guiding muss man natürlich sehen, dass das Objektiv nur 135mm Brennweite hat. Das entspricht bei meiner Kamera einer Auflösung von ca. 7,3" pro Pixel. Da sind die Anforderungen nicht mehr ganz so hoch. Ich hatte es tatsächlich erst mit Guiding versucht, das hat jedoch keine Verbesserung gebracht bzw. verhielt sich seltsam. Vermutlich hätte ich das Guiding wegen der veränderten Gewichtssituation der Montierung einfach nur neu kalibrieren müssen. Ich guide normalerweise mit PHD2.
      Aber ja, ich hatte vor einiger Zeit mal einigen Aufwand in die Einnordung der Montierung gesteckt. Zuletzt konnte ich, bevor ich das Guiding nachgerüstet hatte, bis 180s sogar mit 650mm fotografieren mit passablen Ergebnissen.

      Das Objektiv hat mich jedenfalls nicht enttäuscht! Es ist deutlich besser als mein Pentacon 2,8/135 (das mit 6 Blendenlamellen). Mit dem hatte ich vor allem in den Ecken heftige CA.

      Viele Grüße
      Gunther