Vonn APS-C zu Astrokamera wechseln ?

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    • Vonn APS-C zu Astrokamera wechseln ?

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      Guten Tag !

      Mit meiner Kamera APS-C Sensor ( Sony mit Adapter) am 1000mm Newton habe ich das Problem auf dem kleinen Display einen Fokospunkt zu finden.
      Viele kleine weiße Pünktchen und da wo die Schärfe stimmen könnte rote flimmernde Pünktchen die stimmen könnte. Eine Astrokamera, wie eine "ZWO Kamera ASI 294 MC Pro Color" oder ASI 1600 MCC sicher besser, oder ? Wäre auch schön für Mondfotos mit einer 2xBarlow.

      Einfache Fotos 30 Sek/ 3200 ISO waren nicht gut. Ich könnte versuchen mit 3 Minuten zu belichten bei 3200 ISO, habe das noch nicht gemacht, weil ich nicht weiß ob ich die Schärfe überhaupt getroffen habe.

      Sharpcap ist auf dem PC, womit ich bisher nur das Pol-Aligment machnachmal mache. Eine Bartinov und andere Parameter findet man in dem Programm auch. Über Laptop habe ich eine bessere Einstellungsmöglichkeit. Könnte sogar aus Zimmer steuern. Ich weiß, es gibt auch Programme für DSLR Kameras, das möchte ich aber nicht.

      Besser weiter mit der Fotokamera arbeiten, bis etwas was gescheites herauskommt, oder Weihnachtsgeschenk ?
      Für die Nachführung habe ich mit noch PHD, wenn länger belichtet werden soll mit der EQ6.

      Gruß Schorni

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schorni ()

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      Hallo Schorni,

      also da kann ich schwer einen Rat geben.

      Vor allem weil ich nicht weiß was Du überhaupt machen willst und mit welchem Equipment.
      Das sind beides gute Kameras, aber sicher weißt Du ja, daß Kamera, Sensor und Pixelgröße an das Teleskop angepasst sein sollten.
      Sind halt beide nicht gerade aus der Portokasse zu bezahlen.
      Klaren HImmel und viele Grüße,

      Martin


      Was bleibt uns jetzt noch zu tun übrig ? Weitermachen . . . und immer weiter !
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      Hallo Schorni,

      erstmal willkommen im Forum! Vielleicht stellst du dich mal kurz vor!

      Ich selbst arbeite auch mit Sony-Kameras und habe das Scharfstellen bisher noch nicht als Problem empfunden. Welche Kamera hast du? Ich verwende ältere Modelle (NEX-6 und NEX-5Ra) mit 16MP APS-C an einem 650mm-Teleskop. Die Modelle verfügen einerseits über eine Fokus-Peaking-Funktion, welche scharfe Bereiche deutlich markiert. Weiterhin hilfreich ist die Möglichkeit, beim manuellen Scharfstellen den Bildausschnitt zu vergrößern. Da sieht man eigentlich sehr deutlich, ob ein anvisierter Stern größer oder kleiner wird. Beide Funktionen sollten aktuellere Sony-Modelle auch haben. Je nach Seeing funktioniert das mal mehr oder weniger gut und nicht immer habe ich den Fokus damit optimal getroffen, was ich jetzt mal nicht der Kamera in die Schuhe schieben möchte :?
      Ich weiß nicht, ob 1000mm soviel anders sind als meine 650mm, mit denen ich arbeite. Kommt vermutlich - wie Martin schreibt - auch auf die Pixelgröße an.

      Wie lange beschäftigst du dich schon mit Astrofotografie? Auf lange Sicht sind sicher die Astrokameras besser, wobei ich dabei weniger an das Fokussieren denke als an das Rauschverhalten.

      Viele Grüße
      Gunther
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      Hallo,

      Ich habe ua. die A 6000 aber auch die Nex 7 und stelle durch den Sucher scharf, dabei sehe rote Pünktchen, die Sterne.
      Manuelles Scharfstellen um den Bildausschnitt zu vergrößern, habe ich übersehen, gute Idee, ich habe die Möglichkeit bisher wenig benutzt.

      Mit dem StarAdventurer habe ich ein paar mal Aufnahmen mit einem 14mm Objektiv gemacht, ist aber weniger für ein Teleskop geeignet.

      Ein Teleskop habe ich seit 2 Wochen. Auf dem Land habe ich einen relativ guten Himmel mit Botle3. Ausgerichtet mit Sharpcap Alignmenent oder mit Goto und bisber habe nur beobachtet mit einfachen Pössel, aber 3 ES Okulare werden folgen.
      Den Mond konnte ich gut mit dem Tubus und der A 6000 ablichten, war ähnlich der Aufnahme eines 800mm Objektiv an meiner Panasonic. Eine Korrekor Baader wird noch bestellt, auch eine 2" Barlow um näher heranzukommen, wie durch die Sicht eines 5-9mm Okulars.

      Mit der vorhandene ASI 120 könnte ich versuchen Planeten über die Software zu filmen, werde das beizeiten testen.

      Bisher nur Lightromm und Affinity Gimp und normale Fotobearbeitung, muss mir noch ansehen wie stacken mit Siril geht.
      Software wie sharpcap und PHD braucht noch Einarbeitunge, könnte auf die genaue Nachführung bei Langzeit verzichten, wenn Platesolve EQMOD

      Und wenn schon PC, dann auch eine gekühlte Astrokamera. dann kann ich gleich alles vom PC steuern.
      Mit den Fotokameras ginge sicher auch, aber wenn schon die Zeit am Teleskop zum fotorgrafieren mit Guidingkamera, dann auch mit PC und Astrokamera.
      Ich versuche bei den nächsten klaren Nächten mit der Sony und Darks, Lights und Flash , um zu sehen wieviel Zeit dabei draufgeht.

      Das sind meine Vorstellungen. Im Sommer hoffe ich ein Foto von einer Galxie erstellen zu können. Muss nicht perfekt sein, zuviel Zeit bleibt mir nicht für die Astrtofotografie, es gibt ja noch irdische Dinge zum fotografieren. Beobachten mit dem Telekop dient dann mehr der Entspannung,


      Grüsse
      Schorni
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      Hallo Schorni,

      erst einmal Willkommen im Forum. Eine kurze Vorstellung wäre an der Stelle schon auch wünschenswert.

      Die Frage des Wechsels von APS-C Spiegelreflex zu einer Astrokamera ist zunächst einmal auch die Frage des Anspruchs an die eigene Arbeit. Mit einer DSLR kann man auch tolle Bilder machen - gerade im Winter. Im Sommer explodiert das Rauschen wegen der fehlenden Kühlung des Chips. Ich selbst bin auch jetzt erst zur Astrokamera gewechselt.

      Soll die Kamera erschwinglich bleiben, sind Abstriche an der Chipgröße unverzichtbar. APS-C als CMOS ist deutlich teurer als kleinere 3/4 Zoll Sensoren. Bei APS-C ist der IMX 571 der Sensor.

      Die Aufnahmesoftware ist relativ egel. Ich nutze APT und bin sehr zufrieden. NINA ist kostenlos und unterstützt auch DSLR und Astrokamera. Hier wird auch die Fokusroutine unterstützt.

      Was ich nicht verstehe, warum Du mit Plate-Solving und EQMOD auf eine genaue Nachführung verzichten willst. Die beiden Features haben mit dem "Guiding" bzw. aktiver Nachführkontrolle nichts gemein.
      Klaren Himmel wünschen

      Antina und Karsten

      astrokarsten.wix.com/farbe-des-universums/
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      Hallo Schorni,

      eine kleine Vorstellung würde auch ich begrüßen.

      Ich gebe auch zu, daß es etwas schwierig für mich ist Deine Texte zu lesen.
      Es fehlen mir - wie soll ich sagen - öfters mal die Verben, was zugegebenermaßen die Sätz verkürzt, aber auch schwerer lesbar macht.

      Du schreibst, Du hast jetzt ein Teleskop - was denn für eines ?
      Klaren HImmel und viele Grüße,

      Martin


      Was bleibt uns jetzt noch zu tun übrig ? Weitermachen . . . und immer weiter !
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      Hallo !

      Wenn das so üblich ist, ok. ist kein Geheimnis.

      Ich bin Rentner, ursprünglich aus der Eifel und habe mir mit über 70 Jahren ein Teleskop
      gegönnt. Neben Sport und Natur, filme ich anspruchvoll seit 15 Jahren und bearbeite die Filme u. Fotos. Viel Arbeit, liegt auf Festplatten und in Fotobücher. Ich kenne die Szenen, kenne die Arbeit die damit verbunden war, irgendwann aber doch für die Tonne. Wie lange es dauerte bis ich das Vogel vor die Linse bekam ,wer weiß das , aber es war mein Spaß und mein Erfolgserlebnis.
      Ja, man kann weiter Naturfotos machen, aber seit ich mich mehr mit dem Universum beschäftige, geht mein Fokus mehr nach oben.

      Ich habe einenN 200/1000mm und gleich eine EQ6R und was man so braucht für Balkon und unterwegs ist bereits gekauft.
      Die Montierung und Tubus kein Problem vom Gewicht und im Auto. Kosten u. Nutzung muss stimmen, der Preis ist relativ.


      "Was ich nicht verstehe, warum Du mit Plate-Solving und EQMOD auf eine genaue Nachführung verzichten willst."

      Verzichten nicht, das ist von mir falsch herüber gekommen.
      Irgendwo las ich, die Montierung ist bis 1 Min Bel. relativ genau und bei mit Live Stacking braucht man nur 30Sek.
      Das ganze Stacken zBp. mit Siril könnte bei der Möglichkeit mit Sharpcap wegfallen. Bin jetzt dabei nur eine USB Verbindung an die Montierung zu machen. ST4 an die Montierung braucht es auch nicht, wenn alles mit EQmod läuft.

      Bei einer gekühlten ASI Kamera brauche ich nicht die ISO Werte so hoch anzusetzen, und hätte weniger rauschen, brauche dabei auch nicht so lange belichten und hätte weniger Darks und Lights zu machen.

      Alles Theorie bis jetzt.

      Das Alignment mit Sharpcap dauert, wenn die Montierung steht 10 Min. bei mir.
      Das ist ok. PHD erkennt die ASI, und wenn schon vorhanden, so nutze ich die Nachführung natürlich beim fotografieren.

      Auch Stellarium ist toll und ich kann damit, so glaube ich, die Objekte ansteueren (bisher noch nicht gemacht) und mit dem Programm Shapcap bearbeiten. Mit der Stellarium oder CdCiel habe ich einen Überblick, wo was zur Zeit oder später zu sehen ist.

      Ich kann mit der kleinen Sony versuchen in den Fokus zu kommen und 30 Fotos mit dem Fernbedienung machen. Am liebsten wäre es mir, gleich mit einer Astokamera anzufangen und mich nur mit der Kamera einzuarbeiten.
      Vielleicht gefallen mir die Fotos und ich bleibe beim beobachten.

      Die Winterabende sind lang, mal sehen was die klaren Nächte zeigen.

      Gruß
      Schorni

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Schorni ()

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      Hallo Schorni,

      also ich fasse mal zusammen was das astrofotografische angeht:

      -- Du hast eine EQ6r und wirst diese mit der ASI-Guiding cam und PHD guiden? Dann kannst Du doch läger als 30 Sekunden belichten.Entweder ich lasse die Monti frei laufen, was von der Einnordung abhängt oder ich guide.

      -- Die Nachführkamera wird immer über den ST4 Port betrieben und dann in PHD mit der Einstellung "on mount". EQMOD ist ja nur eine Softwarelösung, die die Kommunikation mit der Montierung ermöglicht. Das hat erst einmal nichts mit dem Guiding zu tun.

      -- Das beschriebene Live Stacking ist eine Software Lösung, um direkt nach jeder Aufnahme zu sehen wie mehr Information zusammen kommt. Auch hier gilt bei gutem Himmel - lang belichten und nicht 30 Sekunden. Hier kommt dann das Ausleserauschen der Kamera ins Spiel, welches plötzlich überhand nimmt.

      -- Bei einer Astrokamera wirst Du keine ISO Einstellungen finden. Bei CMOS Kameras stellst Du Gain und Offset ein, die nach den Angaben des Herstellers und dessen Kurven zu wählen sind. Gain O bedeutet meist hohes Ausleserauschen und hohe Full-Well, Unity Gain dann umgekehrt.
      Klaren Himmel wünschen

      Antina und Karsten

      astrokarsten.wix.com/farbe-des-universums/
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      Antina150I750 schrieb:

      aber im Bulb Modus kann man die Kamera über Kabelprogrammierer oder App doch steuern?
      ja, das ist möglich. bei der Sony A6000


      zu meinem Thema:

      Die Sony ist gut für Mondfotos mit einer Barlow, aber wenn es um Planeten oder gar Galaxien geht, dachte ich gleich mit einer Astrokamera einzusteigen, wenn schon ein Laptop dabei.
      Es gibt dafür auch eine Software wie APT, aber ich habe ja mein Sharpcap und möchte mich nicht durch alle Programme testen.
      Langfristig nur eine Verbindung von der Montierung über USB an den Laptop.

      Die ASI 120 soll über den Hub zB. einer ASI 294 verbunden werden. Von dort mit einem USB 3 Kabel an den Laptop. Am Lap wäre dann nur noch die Verbindung zur Montierung.
      Die St4 Port Verbindung an die Montierung wozu ? Das verstehe ich nicht, das Guiding läuft doch mit PHD direkt über die Software und hat mit der Montierung nichts zu tun, kann vielleicht nicht schaden. 2 Kabel damit eingespart.
      Die Leitkamera geht an den Laptop für das guiden, wenn ich länger als 30 Sek.belichte, unter 30 Sek. brauche ich die Leitkamera vielleicht nicht.

      Dieses Live Stacking ist eine interessante Sache und eine Belichtungszeiten von 5 bis 30 Sekunden sollen reichen. Ich erstelle mehere Frames und stacked dann mit dem kostenlosen Siril Software, so stelle ich mir das vor, so habe ich das bei Youtube gesehen.

      Heute habe ich was Software APP gelesen, auch viel gelobt, ob es sich lohnt zu kaufen überleg ich mir noch.

      Mit Affinity Photo habe ich schon gearbeitet und würde das für die Endbearbeitung der Astrofotos weiter verwenden.
      Ich weiß, es kommen noch viele Fragen, habe die Fotostrecke immer im Auge darf nur nicht zu lang werden.


      Grüsse Schornie


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