Was mache ich falsch?

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    • Was mache ich falsch?

      Hi, ich versuche mich gerade etwas in die "Astrofotografie" einzuarbeiten bzw. auszuprobieren. Was setze ich ein: als Kamera eine Sony NEX-5R, Objektiv ein altes Revuenon 50mm/1.8, selbstgebautes Holtzstativ und eine selbstgebaute Barndoor.
      Was kam bis jetzt heraus: nur Mist ;(
      Fotografiert habe ich einfach mal in den Himmel (z.B. gestern um 21.30 in Richtung Ost). Die Barndoor war nur mit einem Kompas in Richtung Norden auf unserer Terasse ausgerichtet, da momentan unser Rasen nicht betreten werden kann. Dann habe ich 30 Aufnahmen mit je 20 Sekunden, Blende 2, gemacht und 30 Aufnahmen als Dark´s (dies geht komfortabel über eine "Zeitraffer-App" der Kamera) . Als Anlage versuche ich mal ein Bild einzufügen. DeepSkyStacker findet keine Sterne, egal welchen Schwellenwert ich hierz einsetze. Mir erscheinen die Bilder auch alle als ziemlich hell.
      Was mache ich hier grundlegend falsch?
      Bilder
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      . . . bin am Anfang. Dobson oder MAK, das ist hier die Frage!
    • Hi Helmut,
      danke für den Hinweis. Die Striche sind eigentlich egal, da die Barndoor nur grob ausgerichtet war. Klar wird durch das Abblenden alles dunkler, aber weshalb nimmt man normalerweise lichtstarke Objektive für die Astrofotografie? Ich vermute, dass ich irgendetwas falsch mache, bzw. die Kamera falsch eingestelt ist. Whatever...

      Trotzdem nochmal Danke und einen schönen Abend (wenn Bayer gewinnt natürlich)
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    • Moin Stefan!
      Kann es sein, dass es noch nicht vollständig dunkel war?
      Also, die Striche sind dem Bild nach zu urteilen keine Nachführfehler sondern ein Fehler der Optik, den du mit Abblenden in den Griff bekommst.
      Da musst du selbst rausfinden, bei welcher Blende dich die Verzeichnung nicht mehr stört.
      Fakt ist aber, dass DSS die Bilder nicht richtig stacken kann und die Sterne nicht mehr als Sterne erkennt, wenn die meisten Sterne kleine Kometenschweife haben.
      Wenn DSS nicht genug sterne zum Stacken findet, einfach mal eine andere Stackingmethode wählen und mal mit der Sternerkennungsrate spielen. Die Funktionen sind in DSS eigentlich recht gut erklärt.
      Warum ist das Bild so hell? Vielleicht wars wirklich noch zu hell draußen, vielleicht war der Iso-Wert zu hoch, vielleicht hat die Kamera die Bilder selbst aufgehellt?
      Ich kenne die Kamera nicht, aber was hast du denn eingestellt?
      Ich empfehle mal folgendes:
      M (manuell), Belichtungszeit "BULB", Iso 800, Bildgröße fein+Raw, dann mit Fernauslöser, Timer oder Software auslösen.
      Dann die Raw-Files mit DSS stacken. Auf Darks würde ich erstmal in der Anfangsphase, wo die grundlegenden Probleme erst noch in den Griff zu bekommen sind, nicht so viel Zeit verschwenden. Flats sind da schon wichtiger, finde ich.
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
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    • Hi Micha, es war schon dunkel. Die Striche sind auch nicht von belang, wie gesagt die Einnordung war nur mit Kompas. Ich habe gestern wieder Bilder gemacht, aber auch diese waren sehr hell. Die Sterne wurden ebenfalls nicht erkannt. Ich vermute, dass ich doch Probleme beim Fokussieren habe, so dass die Sterne nicht rund sind. Ich probiere weiter...
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    • Hallo Stefan!
      Nichts für ungut und nicht falsch verstehen!
      Das ist fast so, als ob du fragst, warum deine Autoreifen schlackern, wir sagen, die müssen vielleicht ausgewuchtet werden und du sagst uns, das Auswuchten ist nicht von Belang, habs aber nochmal ausprobiert, schlackert immer noch ?(
      Also nochmal:
      Die Sterne in der Mitte des Bildes sind rund. Die "Strichsterne" laufen alle in Richtung Bildmitte. Das deutet auf eine Verzeichnung des Objektivs hin, hat also mit Einnorden überhaupt nichts zu tun. Und wie schon Helmut geschrieben hat hilft da nur kräftiges Abblenden des Objektivs.
      Und die Striche sind sehr wohl von Bedeutung, da DSS Sterne stacken will und nicht Striche!
      Und zu dem Problem mit der Helligkeit müsste man schon wissen, in welchem Kameramodus du die Bilder geschossen hast, welche Iso-Zahl du eingestellt hast und ob du die Jpegs oder Raw-Files gestackt hast.
      Leider hast du per Bildbearbeitungsprogramm den Exif-Header aus dem Bild geschossen, daher kann man es aus dem Bild nicht rauslesen.
      Zum Thema Fokussieren: Durch falsches Fokussieren werden die Sterne zu Beugungsscheibchen, bleiben aber rund. In deinem Bild oben sind die Sterne schon gut fokussiert.
      Ich habe gerade auch nochmal geschaut, 21:30 Uhr ist es zumindest bei mir im Nordwesten auch noch nicht komplett dunkel....
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von mic ()

    • Hi Micha & Helmut,
      das habe ich dann in der Tat falsch bzw. nicht verstanden. Sorry!!
      Erstmal zu den noch benötigten Daten: die Bilder wurden im RAW-Modus gemacht (bzw. ARW von Sony), Belichtungszeit waren 20 Sekunden, Blende 1.8, Objektiv 50mm, ISO 800. DIe Kamera ist eine NEX-5R, Crop 1,6.
      Ich habe dann wohl übertrieben mit ISO und der Belichtungszeit sowie der Aufnahmezeit (gegen 21.00 Uhr). Dachte eigentlich, hohe ISO Zahl (bei vertretbarem Rauschen) und kleine Belendenzahl wäre gut bei der Astrofotografie.
      Ich habe gestern wieder Aufnahmen gemacht, diesmal mit einem 135mm Objektiv (um einen Defekt des Weitwinkels 50mm auszuschliessen), 8 Sekunden Belichtung, Blende 4.0, ISO 400, gegen 22.00 Uhr, mit der Barndoor nachgeführt. Die Aufnahmen sind besser geworden, zumindest findet er jetzt einige Sterne.
      Ich werde weiter probieren /testen um mich dem Thema zu nähern.
      Weiterhin versuche ich mal, die einschägigen Programme (DeepSkyStacker, Fitswork,...?) etwas kennenzulernen und auch (den Hintergrund dieser Programme) zu verstehen. Momentan stochere ich da im dichten Nebel ?(
      Erstmal danke an Euch wegen der Rückmeldungen/Info´s und Geduld.
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    • Hallo Stefan,

      innuendo13 schrieb:

      Dachte eigentlich, hohe ISO Zahl (bei vertretbarem Rauschen) und kleine Belendenzahl wäre gut bei der Astrofotografie.

      Im Grunde stimmt das auch. Aber: Lichtstarke Optiken und eine hohe Sensorempfindlichkeit benötigen natürlich einen dunklen Himmel.
      Oftmals reicht schon Streulicht oder eine Lichtglocke über einer Ortschaft, um das Bild sichtbar aufzuhellen.Und meist erscheint das Störlicht mit bloßem Auge gar nicht so schlimm.
      Ich habe bei mir z.B. auch stark wechselnde Bedingungen, obwohl ich eigentlich einen recht guten Landhimmel habe (keine größeren Orte im Umkreis von 40km).
      Manchmal ist es so, dass wirklich der Himmel extrem klar ist, die Sterne richtig farbig leuchten und man kann die Struktur der Milchstraße und einige Objekte wie die Andromedagalaxie und H&Chi mit bloßem Auge sehen.
      Dann gibt es Nächte, die sind zwar auch klar, aber erfüllt von so ner Art Airglow, wo eventuell solche sachen wie Saharasand oder sehr feuchte Luft im Spiel sind. Auch hast du manchmal Schleierwolken, welche man mit dem bloßen Auge fast nicht sieht, sich aber in langzeitbelichteten Bildern extrem störend auswirken.
      Wenn ich jetzt nach deinen Daten gehe, so sind Iso800 eigentlich in Ordnung. Den Iso-Wert nutze ich meist auch. Wenn ich mit der Eos500Da bei Iso 400 und dem Prakticar 135 F3,5 bei Blende 4 8 Sekunden belichte, so habe ich ein schwarzes Bild mit einer Hand voll Sternen drauf.
      Wenn du jetzt mit diesen Werten immer noch sehr helle Bilder hast, dann ist entweder dein Himmel extrem aufgehellt oder du hast irgend ein Kameraproblem ?(
      Probier mal was im Zenit zu belichten, da ist der Himmel am dunkelsten. Sollte das Problem an einem aufgehellten Himmel liegen, so gibts dafür verschiedene Clip-Filter, welche Störlicht mehr oder weniger gut rausfiltern können, das wäre dann aber ein anderes und neues Thema.
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
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    • Hi, ich habe es geschafft, ein Foto zu machen :thumbsup: !!
      Aufgenommen gestern gegen 22.30, einfach das Objektiv (135mm, Blende 4, Belichtung 10 Sekunden, 30 Bilder, nachgeführt mit der Eigenbau-Barndoor) in Richtung Südosten gehalten. Ich weis deshalb nicht, was ich fotografiert habe ?( Gestackt mit DeepSkyStacker, vorher mit Darktable die RAW in TFF umgewandelt (dabei etwas Rauschen entfernt) und in Gimp etwas bearbeitet (nennt man glaube ich stretchen).
      Da ich kaum Ahnung von digitaler Bildbearbeitung habe, ist die Bearbeitung nur rudimentär.

      LG Stefan
      Bilder
      • b_060518.jpeg

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    • Moin Stefan!
      Ja, jetzt ist das Bild dunkler. Woran hats nun gelegen, dass die vorhergehenden Bilder zu hell sind?
      Hast du noch ein anderes Objektiv? Das 135mm, was du hier verwendet hast, zeigt ja alle Arten von Optikfehlern, die es gibt....
      Viele Grüße,
      Micha

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    • Hi Micha,
      wahrscheinlich war es draussen einfach noch etwas zu hell. Dazu kommt, dass ich mit den RAW Files direkt in DeepSkyStacker bin, ohne sie vorher mit Darktable etwas zu bearbeiten und in TIFF zu konvertieren. Das ist, denke ich, der Hauptgrund. Als weiteres Objektiv habe ich ein Revuenon 50mm/1,4. Und ich habe absolut keine Erfahrung, was das fotografieren angeht ;) .
      Welche Optikfehler sind das, die Du erwähnt hast?
      LG Stefan
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    • Hallo Stefan!
      Also, ich bin kein Optiker, aber das was nicht stimmt, mit dem Objektiv ist sehr deutlich, daher hatte ich auch das:
      was du hier verwendet hast, zeigt ja alle Arten von Optikfehlern, die es gibt....
      geschrieben.
      Erstmal ist das Bild ein klein wenig unscharf, es war dunstig oder das Objektiv war beschlagen, denn selbst in der Mitte sind
      die Sterne nicht punktförmig, sondern kleine Kleckse. Da kann aber das Objektiv nichts zu.
      Abgeblendet hast du, das sieht man an den Beugungsspikes um Arkturus. Was ist denn die Offenblende bei dem Objektiv?
      Und dann deformieren sich die Sterne rundum schon nah der Bildmitte, im linken Bereich des Bildes zu Halbkreisen, so kleinen "Kometen", im
      rechten Bildbereich bekommen die Sterne 3 "Zipfel". Zudem fächert sich das Sternlicht stark in seine spektralen Bestandteile auf, und zwar so,
      wie ich es noch bei keinem Objektiv gesehen habe (Von Rot nach Grün?)
      Wie die Fehler jetzt genau heißen, da müsste ich jetzt auch erst Google bemühen, aber vielleicht gibt es ja hier einen Optikexperten, der da
      genaueres sagen kann.
      Auf jeden Fall ist es vergebene Liebesmüh denke ich, wenn du dich als Anfänger mit solch einem Objektiv rumquälst.
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
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    • Hi Micha,
      ich dachte die Fehler sind aufgrund meiner unzureichenden Kenntnisse/Fokussierung entstanden.
      Ich schau mal, ob das originale Kit-Objektiv (ich habe eine Sony NEX-5R) bessere Bilder macht bzw. das Revuenon. Ansonsten muss ich mir ein anderes Objektiv zulegen, aber welches was erschwinglich ist? So langsam wird die Sache teuer (habe mir vor kurzem eine gebrauchte Vixen GP Montierung und ein neues Motorset inkl Steuerung von Skywatcher gekauft). Mein Finanzminister schaut schon ganz böse.
      Einen billigen Refraktor bzw. kleinen Mak wollte ich mir zum Fotografieren auch noch zulegen. Ohje.......

      LG Stefan
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    • innuendo13 schrieb:

      ich dachte die Fehler sind aufgrund meiner unzureichenden Kenntnisse/Fokussierung entstanden.


      Nee, Stefan, das sieht nicht nach Nachführfehler oder so aus, sondern nach Objektiv, obwohl ich nicht weiß, was du mit:

      innuendo13 schrieb:

      Dazu kommt, dass ich mit den RAW Files direkt in DeepSkyStacker bin, ohne sie vorher mit Darktable etwas zu bearbeiten und in TIFF zu konvertieren. Das ist, denke ich, der Hauptgrund

      meinst :?:
      Der normale Weg ist, die Raw-Daten + Kalibrierungsdaten (Darks, Flats, Biasframes) direkt in DSS zu laden. Bearbeitet wird hinterher.

      innuendo13 schrieb:

      Ich schau mal, ob das originale Kit-Objektiv (ich habe eine Sony NEX-5R) bessere Bilder macht

      Ich denke mal, dass die Kit-Objektive sooo schlecht nicht sind, oftmals besser als irgendwelche Uraltobjektive.

      innuendo13 schrieb:

      Ansonsten muss ich mir ein anderes Objektiv zulegen, aber welches was erschwinglich ist?

      Was ist denn für dich erschwinglich? Ich bin mit dem Samyang 85mm f/1,4 zufrieden, hat ab f/2,8 eine für mich ausreichende Sternabbildung und kostet so um die 300€ in der neuen Version (mit rotem Ring). Das viel gelobte Samyang 135mm f/2 kostet so um die 500€.
      Selbst mit dem billigen Canon EF 50mm f/1,8 hab ich schon ganz vernünftige Bilder hinbekommen, hat glaube ich 80€ gekostet.

      innuendo13 schrieb:

      Einen billigen Refraktor bzw. kleinen Mak wollte ich mir zum Fotografieren auch noch zulegen. Ohje.......

      Und da haben wir praktisch schon das nächste Problem, du schielst da schon auf den 2. Schritt, ohne dass du Nummer 1 in den Griff bekommen hast...... ?(
      Viele Grüße,
      Micha

      "Uns hilft kein Gott, unsre Welt zu erhalten!"- Karat, Der Blaue Planet, 1982
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    • mic schrieb:

      Und da haben wir praktisch schon das nächste Problem, du schielst da schon auf den 2. Schritt, ohne dass du Nummer 1 in den Griff bekommen hast......

      Mhmm, möglich. War halt in meiner Planung irgendwann mal auch mit einem Teleskop zu fotografieren. Aber Du hast recht, erst mal ein paar Grundlagen schaffen.
      Wobei mir 300€ für ein Objektiv wahrscheinlich zu teuer sind. Ich weis nicht, ob ich die NEX-5R auf Dauer behalte. Im Auge sticht mir schon seit einiger Zeit aber ein Objektiv Meike MK-50 F2.0 bzw. Meike MK-35 F1.8. Die sind nur manuell zu bedienen (was mir ehrlich gesagt sowieso mehr Spass macht als diese Automatiken), haben aber gute Testergebnisse und Bewertungen und kosten neu unter 100€.
      Aber erstmal Schritt für Schritt. Ich warte auf die Lieferung der Vixen GP, falls Hermes es irgendwann mal schafft, die beizubringen. Dann teste ich das KIT- Objektiv sowie das Revuenon ohne Nachführung und gehe dann mal an die Nachführung. inkl. Einnorden.

      LG STefan
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    • Moin Stefan!

      innuendo13 schrieb:

      Wobei mir 300€ für ein Objektiv wahrscheinlich zu teuer sind.

      Ich denke mal, 300€ für ein halbwegs vernünftiges 85 mm mit 1,4´er Offenblende ist nicht wirklich viel, ein
      Canon 85mm f/1,4 L kostet zwischen 1200 und 1500 Teuronen...

      innuendo13 schrieb:

      . Im Auge sticht mir schon seit einiger Zeit aber ein Objektiv Meike MK-50 F2.0 bzw. Meike MK-35 F1.8. Die sind nur manuell zu bedienen

      Ist das dieses hier?
      ephotozine.com/article/meike-50mm-f-2-0-lens-review-29396
      Das liest sich jetzt nicht so dolle, da wären mir die 100€ schon fast zu schade...
      Gerade die Randschärfe scheint nicht die Stärke des Objektivs zu sein, da musst du wieder weit abblenden, damit du am Rand eine
      vernünftige Sternabbildung bekommst. Da nützt die ansich gute Lichtstärke des Objektivs nicht viel.
      Übrigens sind fast alle Samyang / Walimex pro - Objektive manuell zu bedienen. Einige haben glaube ich eine Blendenwertübertragung.

      innuendo13 schrieb:

      Ich weis nicht, ob ich die NEX-5R auf Dauer behalte

      Ich rate dir zu einer gebrauchten, möglichst schon astrotauglich umgebauten Canon-DSLR, bekommt man in diversen Foren schon für 200-300€, und ein Objektiv aus dem preislichen unteren Mittelfeld. Die Eos kannst du dann später am Teleskop weiterverwenden und sie zusätzlich mit Clipfiltern ausrüsten. Es muss sicherlich kein L oder Zeiss-Objektiv sein, aber ich glaube, so hast du mehr Freude als jetzt mit Billigobjektiven zu experimentieren.
      Viele Grüße,
      Micha

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